Grosse Chance für van der Mark
2013 geht das Ten Kate Team erstmals mit einem Landsmann in die Supersport-WM. Michael van der Mark ist talentiert, jung und kann auch auf die Zähne beissen.
Es ist gar nicht so lange her, da liess das Ten kate-Team mit Gino Rea einen talentierten Superstock-600-Champion ziehen, weil dieser in die Supersport-WM aufsteigen wollte, das Team ihn aber nicht für reif genug hielt. Wie sich herausstellte, eine Fehleinschätzung: Der Brite lag in seiner Rookie-Saison bei einem anderen Team zwar mehrmals auf der Nase, stand aber auch auf dem Podest!
Drei Jahre später hat das Ten Kate Junior Team erneut einen Superstock-600-Champion hervorgebracht. Dieses Mal entscheiden sich die Niederländer anders und befördern ihren Landsmann Michael van der Mark direkt von der EM auf die Bühne der Weltmeisterschaft.
Seine Nationalität war bei dieser Entscheidung ein Bonus, es war aber auch die Art und Weise, wie sich der 19-Jährige seinen Titel erkämpft hat. Mit einem frisch operierten Schlüsselbeinbruch, den er zuvor bei einem Gaststart in der Supersport-WM in Moskau 2012 erlitten hat, raste er nur zwei Wochen später auf dem Nürburgring zum Sieg. Es folgten ein weiterer Triumph in Portimao und ein schwer erkämpfer Sieg beim Finale in Magny-Cours - in 12 Runden gab es 16 Führungswechsel!
"Was für ein Rennen, unglaublich", stöhnte van der Mark. "Ich entschied, ruhig zu bleiben, aber das war echt schwer. Die letzte Runde war noch härter, weil ich keine Ahnung hatte, wie weit Russo hinter mir liegt. Ich will wirklich allen danken, die mir in den letzten zwei Jahren geholfen haben: meinem Team, meiner Familie, meinen Sponsoren, einen Freunden, einfach allen."
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