Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. Mehr Motorrad
  4. /
  5. Endurance-WM
  6. /
  7. News
Werbung
Honda in Le Mans: Führung zu Rennbeginn, Rundenrekord und Sturz
Schnell, aber nicht fehlerfrei: F.C.C. TSR Honda überzeugte beim EWC-Auftakt in Le Mans mit purem Speed, wurde durch einen Sturz von Corentin Perolari aber zurückgeworfen.
Endurance-WM
Im Artikel erwähnt



Werbung
Werbung
Für das Team F.C.C. TSR Honda France endeten die 24 Stunden von Le Mans 2026 mit einem enttäuschenden Resultat. Nach einem starken Beginn, vielen Führungsrunden und starken Rundenzeiten wurde die Mannschaft durch einen Zwischenfall zurückgeworfen, kämpfte sich nach einigen Reparaturpausen jedoch eindrucksvoll zurück und erreichte schlussendlich Platz 12 gesamt sowie Rang 9 in der EWC-Klasse.
Werbung
Werbung
Der Langstrecken-Klassiger in Le Mans hatte für die Honda-Crew optimal begonnen. Corentin Perolari brachte die CBR1000RR-R Fireblade SP nach einem starken Start sofort in die Spitzengruppe und setzte sich in Führung. Seine Teamkollegen Alan Techer und Debütant John McPhee hielten das Tempo hoch und etablierten die Honda mit der Nummer 5 konstant im Spitzenfeld. Sturz am Samstagabend wirft Honda weit zurück Die Wende folgte kurz nach der sechsten Rennstunde: Perolari lag auf Podiumskurs, als er in eine Kollision verwickelt wurde. Ein längerer Reparaturstopp war die Folge – das Team fiel weit zurück und lag zwischenzeitlich mehr als 28 Runden hinter der Spitze. Von diesem Moment an ging es nur noch um Schadensbegrenzung und eine Aufholjagd durch die Nacht. Alan Techer sah dennoch viel Positives: «Es war nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten. Ich denke aber, dass wir richtig schnell waren.» Besonders die Ausgeglichenheit im Fahrertrio hob er hervor: «Wir waren drei homogene Fahrer. Corentin war das ganze Rennen über sehr schnell. Wir haben gezeigt, dass das Motorrad schnell und konstant sein kann.» Nach dem Rückschlag sei es vor allem darum gegangen, das Rennen ins Ziel zu bringen: «Wir mussten durchziehen und die Punkte mitnehmen. Eine Meisterschaft ist lang.»
Werbung
Werbung
Perolari fuhr die schnellste Rennrunde und ließ keine Zweifel an seinem Speed aufkommen. Doch sein Sturz warf Honda zurück. «Ich hatte einen sehr guten Start und einen starken ersten Stint. Meine Turns waren konstant und schnell, mit einem Rundenrekord im Rennen.» Der Unfall in der Nacht kostete jedoch entscheidend Zeit: «Das hat uns zurückgeworfen. Die Mechaniker haben danach einen brillanten Job gemacht.» Trotz körperlicher Beschwerden kämpfte sich der Franzose zurück ins Rennen: «Wir haben nicht aufgegeben. Ich bin etwas enttäuscht über den Sturz, aber das gehört zum Rennsport. Wichtig ist, dass wir Punkte geholt haben.»
Für Moto3-Grand-Prix-Sieger John McPhee war es der erste Einsatz bei den 24 Stunden von Le Mans – und ein lehrreicher zugleich: «Mein erstes 24-Stunden-Rennen in Le Mans ist vorbei und es war eine großartige Erfahrung.» Der Brite zeigte sich zufrieden mit seiner fehlerfreien Leistung und der Entwicklung im Rennen: «Ich habe keine Fehler gemacht, besonders in der Nacht bin ich sehr gute Zeiten gefahren.» Auch er unterstrich das Potenzial des Pakets: «Die Honda war sehr zuverlässig. Wenn wir so weitermachen, können wir in Spa um den Sieg kämpfen.»
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • Endurance-WM
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien