Supersport-Rookie Andreas Kofler (Yamaha): Wunder dauern etwas länger
Das Supersport-Meeting in Assen war aufgrund der Bedingungen ein schwieriges. Mit null Punkten und einem Sturz trat der Österreicher Andreas Kofler (Yamaha) mit vielen Erkenntnissen die Heimreise an.
Andreas Kofler bestreitet in diesem Jahr seine erste volle Saison in der Supersport-Weltmeisterschaft. Der Österreicher nimmt an der WorldSSP-Challenge teil, die nur auf den europäischen Rennstrecken ausgetragen wird – in Portimão vor drei Wochen fuhr der Yamaha-Pilot bei seinem Debüt die Positionen 21 und 24 ein.
«Wir haben unsere ersten Schritte in der Weltmeisterschaft gemacht», erklärte Kofler. «Das Niveau in der WM ist hoch, weshalb wir unsere Ergebnisse aus Portimão verbessern wollen und die nächsten Schritte in unserer Entwicklung gehen – ich erwarte für das Wochenende [in Assen] jetzt keine Wunder.»
Dann habe ich es weggeschmissen.Andreas Kofler
Den TT Circuit Assen kannte der 21-Jährige aus zahlreichen Rennen in der IDM Supersport. 2025 und 2024 gewann er jeweils einen Lauf. Sein erstes Rennen auf der 4542 Meter langen Piste in der seriennahen Weltmeisterschaft endete nach einem Sturz jedoch nur auf Platz 29. «Leider hat das Rennen nicht so lange gedauert, wie ich mir das erwünscht habe», bedauerte Kofler. «Ich bin gut ins Rennen gekommen, hatte schon einige Fahrer überholt, dann habe ich es weggeschmissen.»
Als 22. im zweiten Lauf am Samstag verpasste der angehende Polizist ebenfalls die Punkteränge. Das zu Beginn auf feuchter Piste gestartete Rennen wurde in Runde 13 nach Stürzen abgebrochen. «Das Rennen verlief für mich bescheiden, weil ich mit den Bedingungen einfach nicht gut zurechtgekommen bin», gab der Österreicher selbstkritisch zu. «Früh habe ich den Anschluss an die vor mir fahrenden Kontrahenten verloren und dann war es bis zum Abbruch ein eher einsames Rennen.»
Wir können auf diesem Wochenende aufbauen.Andreas Kofler
Dem zweifachen IDM-Meister ist bewusst, dass noch viel Arbeit auf ihn wartet. «Wir können auf diesem Wochenende aufbauen. Heuer ist ein Lernjahr für mich und von jedem Rennen kann ich, aber auch das Team, viel mitnehmen», betonte der Vöcklabrucker. «Wir sind die Neulinge in diesem Jahr und schauen, dass wir uns in der Weltmeisterschaft immer besser zurechtfinden.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach