Mandalika, FP2: Starke Schweizer dominieren
Im zweiten Training der Supersport-WM 2021 auf dem neuen Mandalika Street Circuit wurden die Rundenzeiten deutlich schneller. Mit Randy Krummenacher und Dominique Aegerter dominierten zwei Schweizer. Öttl Siebter.
Die Supersport-WM 2021 ist bereits seit San Juan Villicum zu Gunsten von Dominique Aegerter (Ten Kate Yamaha) entschieden, dennoch wird das Saisonfinale auf dem Mandalika Street Circuit eine heiße Angelegenheit. Denn das Thermometer zeigte zu Beginn des zweiten Trainings stolze 35 Grad, die hohe Luftfeuchtigkeit sorgte zusätzlich für schweißtreibende Bedingungen.
Im ersten Training sorgte Manuel Gonzalez (ParkinGO Yamaha) in 1:38,795 min für die Bestzeit. Aegerter und Randy Krummenacher (CM Racing) komplettierten die Top-3. Philipp Öttl (Kawasaki) büßte als Elfter 1,6 sec ein.
Auf der neuen Rennstrecke fanden vor einer Woche nur Trainings im Asia Talent Cup statt, die Rennen der Nachwuchsserie werden am Superbike-Wochenende durchgeführt. Man konnte davon ausgehen, dass sich der Asphalt im Laufe der Sessions stetig verbessern wird und im FP2 schnellere Rundenzeiten gefahren werden.
Und so kam es auch: Schon nach wenigen Minuten setzte sich Niki Tuuli mit der einzigen MV Agusta in 1:38,659 min an die Spitze, doch diese Zeit wurde dem schnellen Finnen gestrichen. Kaum langsamer Öttl, der stattdessen mit 1:38,661 min die Führung übernahm.
Die Zeiten purzelten weiter. Nur vier Minuten später hatten Aegerter, Gonzalez und Krummenacher den Kawasaki-Piloten auf Platz 4 durchgereicht. Nach 13 Minuten sorgten Krummi (1:37,887 min) und Tuuli für die ersten Runden unter 1:38 min. Zu diesem Zeitpunkt hatten nur Raffaele De Rosa (Kawasaki) und Hannes Soomer (Yamaha) noch keine bessere Zeit als im FP1 gefahren.
Bei Halbzeit führte Aegerter in 1:37,615 min und die Mehrzahl der Teilnehmer legten einen Boxenstopp ein. Nach der Pause schraubte Gonzalez die Bestzeit um fast 0,4 sec auf eine 1:37,239 min herunter.
Vier Minuten vor dem Ende knackte Aegerter als Erster in 1:36,908 min die 1:37-min-Marke, gefolgt von Landsmann Krummenacher in 1:36,726 min. Dabei blieb es. Die beiden Schweizer sind die einzigen, die die 1:37 min unterboten.
Bester Kawasaki-Pilot wurde De Rosa als Dritter. Philipp Öttl (1:37,592 min) beendete den ersten Trainingstag in Indonesien mit 0,9 sec Rückstand als Siebter.
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