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Most: Die Maßnahmen gegen Ducati zeigen Wirkung

Obwohl die Leistungsfähigkeit der Ducati V2 vor den Rennen in Most beschnitten wurde, sorgte Yari Montella im einzigen freien Training am Freitagmittag für die Bestzeit. Yamaha und MV Agusta sind jetzt näher dran.

Im Artikel erwähnt

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Um die sehr unterschiedlichen Motorenkonzepte in der Supersport-WM auf ein annähernd gleiches technisches Niveau zu bringen, gibt es ein ausgefeiltes Balance-System.

Vor der Veranstaltung in Most wurden die Ducati Panigale V2 neu eingestuft, um das überragende Drehmoment des 955-ccm-Motors etwas zu reduzieren. Dafür wird die maximal erlaubte Drosselklappenöffnung zwischen 100 und 150 km/h um 7 Prozent verringert.

Als Hintergrundinfo muss man wissen: Als Basis für die Balance gilt die Schlagkraft der Yamaha R6.

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Nach acht Minuten wurde das Training unterbrochen, weil die EAB-Ducati von Niki Tuuli nach einem Sturz des Finnen am Ausgang der letzten Kurve auf der Start-Ziel-Geraden liegenblieb und geborgen werden musste. Die Strecke brauchte wegen ausgetretener Flüssigkeit an dieser Stelle anschließend eine intensive Reinigung.

Zu diesem Zeitpunkt führte Yamaha-Aushängeschild Stefano Manzi aus dem Ten-Kate-Team mit 1:35,226 min. Zur Halbzeit des einzigen 40-minütigen freien Trainings lag der Franzose Valentin Debise (Evan Bros Yamaha) mit 1:35,197 min vorne, mit noch 10 min auf der Uhr wurde nach einem Sturz von Tom Booth-Amos (Triumph) erneut unterbrochen, weil Kurve 2 gereinigt werden musste.

In den letzten Minuten änderten sich die Positionen in den Top-10 ständig, für die Bestzeit sorgte der WM-Zweite Yari Montella aus dem Team Barni Spark Ducati mit 1:34,882 min. Debise und Manzi folgen dem Italiener, WM-Leader Adrian Huertas aus dem Aruba-Team wurde Vierter. Das zeigt: Die Ducati sind immer noch konkurrenzfähig, aber nicht mehr überragend schnell.

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Marcel Schrötter braucht nach den enttäuschenden Rennen in Misano und Donington Park, der Bayer kam dort nicht über Platz 6 hinaus, in Tschechien dringend ein Erfolgserlebnis, will er im Kampf um die Top-3 der Weltmeisterschaft weiterhin mitmischen. Mit Rang 5 startete er mit seiner MV Agusta gut ins Wochenende.

Marcel Brenner hatte einen heftigen Abflug: Der Schweizer blieb weitgehend unverletzt, seine MTM-Kawasaki wurde bei zahlreichen Überschlägen stark beschädigt. Obwohl er nur sieben Runden gefahren ist, landete der 26-Jährige im 33-Mann-Feld auf Platz 22.

Um 16 Uhr geht es für die Supersport-Piloten ins Qualifying.

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