Patrick Hobelsberger hat gezeigt: Er gehört in die WM
Beim Meeting der Supersport-WM 2021 in Barcelona trat Patrick Hobelsberger mit einer Wildcard an. Auch wenn nicht alles perfekt lief, hinterließ der Yamaha-Pilot im Team Bonovo Action MGM einen starken Eindruck.
Nach einer bescheidenen Saison in der Supersport-WM 2019 mit PTR Honda wechselte Patrick Hobelsberger zurück in die IDM Supersport zum Team Bonovo Action MGM. Mit fünf Siegen und acht Podestplätzen krönte sich der 25-Jährige mit einer Yamaha R6 souverän zum Champion.
In Most absolvierte "Pax" mit GMT94 einen ersten Gaststart in der Supersport-WM 2021, litt das ganze Wochenende aber am berüchtigten arm-pump und verzichtete letztendlich sogar auf den zweiten Lauf. In Barcelona war er wieder mit von der Partie und beeindruckte als Achter am Freitag nachhaltig. In der Superpole wurde dem Yamaha-Piloten die beste Zeit gestrichen, Startplatz 11 war dennoch respektabel.
Ein Reifenpoker im ersten Rennen ging jedoch nicht auf.
"Das erste Rennen war brutal. Mein Start war ok und ich war sogar recht weit vorne. Weil der Öncü nach vorne pflügte und fast den Krummi abgeräumt hat, hat jeder kurz gezuckt und ich habe eine Lücke gefunden. Ich glaube nach der dritten Kurve lag ich schon auf Platz sechs oder sieben", erzählte Patrick SPEEDWEEK.com. "Dann fing es an zu nieseln, ich war aber gut dabei und bin gleich in die Box. Beim Reifenwechsel haben wir aber etwas Zeit verloren, aber mit Regenreifen fuhr ich in etwa dieselben Zeiten wie der Tuuli und Fuligni. Als mein Hinterreifen schon so abgefahren war, entschied ich mich zu zocken, da ich ja eh nichts zu verlieren habe und wechselte noch einmal auf Slicks. Dann war ich mit den Slicks aber 2-3 Sekunden langsamer."
Besser lief es im zweiten Rennen am Sonntag. Als Zehnter im Ziel lag der Deutsche nur 2 sec hinter Landsmann Philipp Öttl (Kawasaki) auf Platz 8.
"Der zehnte Platz war mein Ziel als ich hierhergekommen bin. Ich bin mit diesem zweiten Rennen sehr zufrieden. Der Rückstand zur Spitze war sehr gering, darauf bin ich echt stolz", betonte Hobelsberger. "Die Top-5 waren direkt in Sichtweite, aber es war unmöglich diese Lücke noch zuzufahren. Ich hatte viel Wheel-Spin, wie auch Öttl vor mir, aber ich habe in den letzten Runden nur noch darum gekämpft sitzen zu bleiben, wie wohl jeder andere. Das war brutal, der Reifenverschleiß war echt enorm – nicht nur hinten, sondern auch vorne. Es war ein spannendes Rennen, ich habe hart gekämpft und bin insgesamt zufrieden."
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