Philipp Öttl (9./Kawasaki) hat ein Problem im Kopf
Neun Sekunden hinter der Spitzengruppe trudelte Philipp Öttl im ersten Lauf der Supersport-WM in Portimão als Neunter ins Ziel. Der Kawasaki-Pilot weiß, woran er arbeiten muss.
Nachdem Philipp Öttl Platz 2 in Jerez als riesige Enttäuschung bezeichnete, kann Platz 9 im ersten Lauf der Supersport-WM 2021 in Portimão keine bessere Benotung vom Kawasaki-Piloten bekommen.
Dass die ZX-6R in Portimão das Potenzial für das Podest hat, bewies Orelac-Pilot Raffaele De Rosa als Vierter, nur 0,669 sec hinter dem Sieger, eindrucksvoll. Auch Öttls Puccetti-Teamkollege Can Öncü trumpfte in der Anfangsphase stark auf.
"Das Rennen war schwierig, grübelte Öttl im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Die Pace an der Spitze war sehr hoch und ich war einfach nicht schnell genug. Das Gefühl mit dem Bike war gut, aber der Speed war nicht da. Für den zweiten Lauf habe ich schon eine Idee, wodurch wir das Gefühl noch ein wenig verbessern können."
Öttl will aber nicht einen anderen Reifen probieren oder an der Abstimmung seiner Kawasaki arbeiten.
"Das Problem ist da oben im Kopf", tippt sich der Bayer an die Stirn. "Das Bike ist grundsätzlich ok, ich kann momentan aber nicht das Potenzial voll ausschöpfen – weniger zu Rennbeginn, sondern mehr gegen Rennende hin. Ich habe das Gefühl, dass ich noch ein Stück vom Limit entfernt bin, aber gegen eine Grenze stoße. Das ist mein Problem. Aber ich weiß, was ich tun muss und ich hoffe, es funktioniert."
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach