Problem gelöst: QJ Motor darf wohl bei der Supersport-WM in Assen starten
Der Entzug der Homologation der QJ Motor SRK800 war der erste kleine Skandal der Supersport-WM 2026. Mittlerweile scheinen die Probleme gelöst und der Saisoneinstieg in Assen rückt in greifbare Nähe.
Wie in den Vorjahren wollte QJ Motor auch in der Supersport-WM 2026 erst beim Europaauftakt in Portimão in die Saison einsteigen. Doch am Donnerstag vor dem Rennwochenende wurde
SPEEDWEEK.com erfuhr aus zuverlässiger Quelle: Die Motorräder sind sehr wohl in ausreichender Stückzahl produziert, doch wegen Lieferschwierigkeiten eines wichtigen Bauteils eines Zulieferers sind sie nicht fahrbereit. Dieses Problem ist mittlerweile aber gelöst. Derzeit befindet sich eine Delegation der FIM bei QJ in China, um sich davon zu vergewissern.
Es ist davon auszugehen: Bis spätestens Mittwoch soll die Homologation des chinesischen Motorrads wieder in Kraft gesetzt sein und damit die Teilnahme von Raffaele De Rosa und Marcos Ramirez ermöglichen. Ein gewisser Imageverlust wird bei QJ Motor haften bleiben.
Ein Selbstläufer ist die Abnahme jedoch nicht: Bleiben Zweifel bei der FIM bestehen, wird auch in Assen mit ZX Moto nur ein Hersteller aus China in der mittleren Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft dabei sein!
Auf der Rennstrecke hat das erst 2024 gegründete Unternehmen QJ bereits den Rang abgelaufen: In Portimão fuhr ZX Moto-Aushängeschild Valentin Debise einen Doppelsieg ein. Für das bisher beste QJ-Finish sorgte De Rosa im ersten Lauf in Estoril 2025 als Neunter.
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