Stefano Manzi über Dominique Aegerter: «Habe ihn sofort schnell erwartet»
Als Supersport-Weltmeister verfolgt Superbike-Rookie Stefano Manzi weiterhin die mittlere Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft. Der Italiener wundert sich über die Probleme von Domi Aegerter.
Nach zwei Supersport-Titeln in Folge von Ducati durch Nicolò Bulega und Adrian Huertas gewann Stefano Manzi im vergangenen Jahr die mittlere Kategorie im ersten Jahr mit der Yamaha R9. Während der Italiener in die Superbike-WM aufstieg, blieben die meisten seiner Gegner in der Supersport-Klasse. Nach zwei Meetings sieht Manzi seine Erwartungen weitgehend erfüllt, nur Kawasaki hatte der aktuelle Weltmeister stärker erwartet.
Zur Erinnerung: Kawasaki hatte sich für 2026 mit dem zweifachen Supersport-Weltmeister Dominique Aegerter neben dem aufstrebenden Jeremy Alcoba verstärkt.
«Die Top-6 sind nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte, überwiegend aber schon», sagte Manzi im Gespräch mit SPEEDWEEK.com-Chefredakteur Ivo Schützbach. «Aegerter hatte ich stärker erwartet, aber auch Alcoba. Gegen Ende der vergangenen Saison war er sehr konkurrenzfähig, aber aus irgendeinem Grund hat er jetzt Probleme. Von Kawasaki habe ich also insgesamt mehr erwartet. Ich denke aber schon, dass sie zulegen können. Das Team macht viel Druck und arbeitet an allen Fronten. 2025 hatten sie schon bewiesen, dass ihr Paket siegfähig ist – warum sollten sie nicht die Kurve kriegen?»
Haben Manzi die Probleme von Aegerter bei der Gewöhnung an die Supersport-Kategorie überrascht?
«Ich möchte es selbst nicht ausprobieren, aber jemand sagte mir, dass die Rückkehr auf ein Supersport-Motorrad schwieriger ist als umgekehrt der Wechsel auf das Superbike», sagte der 27-Jährige. «Wenn man sich erst einmal an die Fahrhilfen gewöhnt hat, haben einige Fahrer Probleme mit der Umstellung. Bei einem Top-Fahrer wie Aegerter habe ich aber damit gerechnet, dass er aus dem Stand schnell sein würde.»
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