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Philipp Öttl: Arbeitsverweigerung sieht anders aus
Im trockenen Qualifying fuhr Philipp Öttl auf Startplatz 5, im chaotischen Regenrennen der Supersport-WM in Barcelona eroberte er die gleiche Platzierung. Die Gefühle des Kawasaki-Piloten sind gemischt.
Supersport-WM
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In der zweiten Runde setzte auf dem Circuit de Catalunya am Samstagnachmittag der Regen ein, bis auf zwei kamen alle Rennfahrer umgehend zum Reifenwechsel an die Box. Philipp Öttl kehrte als Vierter auf die Strecke zurück. Loic Arbel, der das Rennen als Einziger mit Slicks durchfuhr, konnte der Kawasaki-Pilot in der siebten Runde überholen. Steven Odendaal lag zu diesem Zeitpunkt zwar auf der Strecke vor ihm, der Südafrikaner hatte von der Rennleitung aber eine Strafe von 25,845 sec bekommen, weil er beim Reifenwechsel zu kurz an der Box war. Auch Öttl wurde bestraft, aber nur mit 1,995 sec. Bis zur 14. von 18 Runden war Philipp virtuell Zweiter hinter dem späteren Sieger Randy Krummenacher (CM Yamaha), dann wurde er von Manuel Gonzalez (ParkinGO Yamaha), Raffaele De Rosa (Orelac Kawasaki) und Puccetti-Teamkollege Can Öncü überholt.
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Rang 5 ist nicht das erhoffte Ergebnis, aber schlecht ist etwas anderes. "In so einem Rennen kannst du alles verkehrt oder alles richtig machen, bei uns ist es so dazwischen", erzählte Öttl beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Am Anfang hatte ich mit den Regenreifen noch ein recht gutes Gefühl, zum Schluss war es richtig schlecht. Ich habe mich nicht wohlgefühlt – und bei solchen Bedingungen geht es ganz viel ums Gefühl. Fünfter ist jetzt kein Desaster, die anderen kamen halt ein bisschen besser zurecht. Wenn ein fünfter Platz bei einem WM-Lauf Arbeitsverweigerung ist, was ich in Kommentaren lese… Meine Latte liegt jetzt so hoch, dass ein fünfter Platz Arbeitsverweigerung ist. Ich sehe das nicht so. Fünfter ist nicht schlecht, das sind gute Punkte. Ich war nicht schnell genug, um ums Podest zu kämpfen." Öttl liegt mit 189 Punkten weiterhin auf dem dritten Gesamtrang, Domi Aegerter (302) und Odendaal (248) sind deutlich vor ihm. Und der Vierte Gonzalez (178) macht mächtig Druck. "Er fährt im Moment wirklich sauber und gut", lobte Philipp. "Ich schaue, dass ich bei jedem Rennen das Maximum heraushole. Das Maximum für mich und mein Motorrad, für unser Paket. Einen Nuller kann ich mir nicht leisten, das sage ich schon länger. Ich glaube, dass wir in einem trockenen Rennen nicht so schlecht dabei gewesen wären." Die Wettervorhersage für Sonntag ist gut und Öttl entsprechend zuversichtlich.
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