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Supersport-WM für 2026 komplett: WRP Ducati verpflichtet spanisches Talent
Dominique Aegerters Wintertests in Jerez und Portimao verliefen wegen Dauerregens enttäuschend. Der Schweizer reist mit wenig Daten, aber viel Motivation zu den letzten Vorbereitungen vor Australien.
Dominique Aegerter fand beim zweiten Wintertest in Portimao erneut schwierige Bedingungen vor. Nach seinem Wechsel zurück in die Supersport-WM und mit Blick auf seinen Einsatz für Kawasaki wären die Testtage an der Algarve von zentraler Bedeutung gewesen. Doch wie schon zuvor in Jerez machte das Wetter dem 35-jährigen Schweizer einen Strich durch die Rechnung.
Immer wieder einsetzende Regenschauer verhinderten auf dem anspruchsvollen Kurs des Autodromo Internacional do Algarve längere Runs auf trockener Strecke. Insgesamt brachte es Aegerter in Portimao auf knapp 50 Runden, mehr als reine Funktionstests verschiedener Komponenten waren jedoch kaum möglich. Entsprechend ernüchtert war der sympathische Schweizer beim Treffen mit SPEEDWEEK.com in Portimao.
«Wir hatten auch dieses Mal wieder Pech mit dem Wetter. Die wechselhaften Bedingungen der letzten beiden Tage haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Immer wenn die Strecke abgetrocknete, fing es wieder an zu regnen», erklärte Aegerter.
Am Montag konnte er immerhin fast 40 Runden absolvieren: «Wir konnten immerhin einige Elektronikeinstellungen testen. Es war auch ein gutes Training im Nassen, um zumindest einige Daten zu sammeln.»
Am Dienstag hingegen blieb es bei zwei kurzen Einsätzen mit insgesamt nur rund zehn Runden. «Die beiden Runs wurden genutzt, um Starts zu üben und die Elektronik in Bezug auf Gasannahme, Display und Schaltautomat zu überprüfen», so der Kawasaki-Pilot.
Entsprechend zwiespältig fiel sein Fazit aus: «Einerseits bin ich froh, wieder auf meinem Rennmotorrad zu sitzen und mit dem Team zusammenzuarbeiten, um uns besser kennenzulernen. Andererseits ist es nicht so toll, dass wir in vier Testtagen nur zehn Runden bei trockener Strecke gefahren sind.»
Mit Blick auf den Saisonauftakt in Australien bleibt ein Rest Unsicherheit. «Ich bin nicht besorgt, aber ich bin ein wenig nervös, weil wir nach Australien fahren, ohne das Motorrad als Fahrer wirklich zu kennen», räumte Aegerter ein. Eine echte Basisabstimmung sei unter diesen Umständen nicht möglich gewesen.
Hoffnung setzt der zweifache Supersport-Weltmeister nun auf die beiden offiziellen Testtage auf Phillip Island kurz vor dem ersten Rennwochenende. «Glücklicherweise haben wir vor dem ersten Rennwochenende noch zwei Tage, Montag und Dienstag, die wir hoffentlich optimal nutzen können», betonte er.
Zuvor kehrt Aegerter in die Schweiz zurück, um sich körperlich und mental vorzubereiten. Gleichzeitig richtete er ein Dankeschön an seine Mannschaft: «Unter diesen Bedingungen war das keine leichte Aufgabe für sie. Und noch einmal vielen Dank an sie, dass sie in den Wintermonaten alles geregelt und sich um die Details gekümmert haben, um die ich sie im November gebeten hatte.»
Trotz der schwierigen Vorbereitung blickt Aegerter nach vorn: «Ich kann es kaum erwarten, nach Australien zu reisen und dort unser Potenzial zu zeigen.»
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