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Philipp Öttl (Ducati): «Das Gegenteil ist der Fall»
Nach fünf Wochen Verletzungspause ist Philipp Öttl in Portimao zurück auf der Rennstrecke und in der Supersport-WM. Was er über die Erwartungshaltung des Teams Feel Racing Ducati und von sich selbst sagt.
Supersport-WM
Im Artikel erwähnt

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Nach drei Jahren in der Superbike-WM kehrte Philipp Öttl in die Supersport-Klasse zurück, in der er 2020 auf Kawasaki WM-Dritter wurde und bislang elf Podestplätze erobert hat. Dieses Jahr startet der 28-Jährige für das Team Feel Racing Ducati, das in den vergangenen zwei Saisons mit Adrian Huertas und Nicolo Bulega die Weltmeisterschaft gewann.
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Natürlich war es für Öttl ein herber Rückschlag, dass er nach seiner Knieverletzung bei den Tests in Australien beim Saisonstart nicht antreten konnte und somit vor dem Europa-Auftakt an diesem Wochenende in Portugal null Punkte auf dem Konto hat. Wer für Feel Racing startet, das ist die gleiche Mannschaft, die auch hinter dem Werksteam von Ducati in der Superbike-WM steht, hat beste Voraussetzungen, um Erfolg zu haben. Gleichzeitig strahlen die Italiener eine Ruhe aus, wie nur wenige andere Teams. "Australien war natürlich nicht das, was ich mir erwartet hatte", erzählte Öttl im persönlichen Gespräch mit SPEEDWEEK.com in Portugal. "Wir waren schnell genug und gut vorbereitet. Sicher haben wir noch genügend Rennen, man muss aber auch realistisch sein. Die Ziele, von denen jeder denkt, dass wir sie haben müssen, sind schon ohne solche Vorkommnisse schwierig zu erreichen. Wenn so etwas passiert, dann schrumpft die Wahrscheinlichkeit auf ganz wenig. Was ich am Team interessant finde, ist, dass sie die Erwartungshaltung nicht haben, die hatten sie auch letztes Jahr nicht. Ich dachte auch, für sie zähle nur der WM-Titel und sonst bleiben sie daheim. Aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Sie wissen, was sie können. Sie haben alle Möglichkeiten und ich habe bei ihnen alle Möglichkeiten. Aber sie schauen, was möglich ist und woran wir arbeiten können."
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Ist diese Denkweise Teil des Erfolgsrezepts? "Ja", antwortete der Bayer wie aus der Pistole geschossen. "Es steht außer Frage, dass Huertas und Bulega richtig gute Fahrer sind. Hinzu kommt: In der Supersport-WM gibt es ganz wenige Teams, bei denen du sagen kannst, dass wenn du für sie fährst, dann hast du etwas extra. Das sind im Moment Evan Bros und Feel Racing."
Philipp weiter: "Wenn du als Fahrer im Mist steckst, dann brauchst du es nicht, dass auch noch Druck auf dich ausgeübt und du zusammengeschissen wirst. Das kommt dann noch obendrauf. Mir haben sie gesagt, dass wir keinen Druck haben. Sie wissen, dass wir Weltmeister werden können. Sie wissen aber auch, wie viele Varianten es im Sport gibt. Alle sagen, dass ich jetzt dieses Motorrad habe und Weltmeister werden muss. Ich weiß das. Deshalb dachte ich mir, dass ich deswegen einen Haufen Druck habe. Aber den Druck mache ich mir selbst, weil ich etwas erreichen will. Ich – ich für mich, nicht ich fürs Team. Als ich am Mittwoch an die Strecke kam, war das Erste, was mir der Mechaniker sagte, dass sie wissen, dass es mich voll auf die Nuss gehauen hat und mein Knie nicht gut ist. Ich soll mir keinen Kopf machen, wir zeigen einfach zwei gute Rennen – wir müssen nicht gewinnen. In den fünf Wochen nach Australien haben sich Leute aus dem Team immer wieder erkundigt, wie es mir geht. Es gibt zwei Arten, wie man einen Fahrer behandeln kann: so oder anders. Jeder kann sich denken, welcher der glücklichere ist."
Nach seiner Verletzungspause qualifizierte sich Öttl am Freitagnachmittag für den 10. Startplatz. Bedenklich, was die Balance-Regel betrifft: Marcel Schrötter als bester Ducati-Fahrer kam mit fast 0,9 sec Rückstand auf Can Öncü (Yamaha) auch nur auf die siebte Position.
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