Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. Superbike-WM
  4. /
  5. Supersport-WM
  6. /
  7. News
Werbung
Simon Jespersen: Der Durchbruch in der Supersport-WM
Simon Jespersen blickt nach seinem ersten Podium in der Supersport-WM auf seinen Weg zurück: Im Interview spricht er über seine Entwicklung, Herausforderungen und das Zusammenspiel mit dem Althea-Team.
Supersport-WM
Im Artikel erwähnt

Werbung
Werbung
Simon Jespersen hat in dieser Saison einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der 24-jährige Däne aus Kopenhagen bestreitet seine erste Saison als fester WM-Pilot in der Supersport-Weltmeisterschaft und feierte beim zurückliegenden Event im Balaton Park in Ungarn sein erstes Podium. Für das Team Althea pilotiert er eine Ducati Panigale V2 – ein Paket, das für ihn ein ganz neues Kapitel eröffnet.
Werbung
Werbung
"Vor allem mental habe ich seit meiner Zeit bei Ten Kate große Fortschritte erzielt. Aber auch mein Fahrstil hat sich verbessert. Ich habe mein Training umgestellt und das hat für einen großen Schub nach vorn gesorgt", erklärt Jespersen beim Treffen mit SPEEDWEEK.com-Chefredakteur Ivo Schützbach. "Schritt für Schritt kommen die Ergebnisse. In den anderen Jahren, als ich Wildcards absolvierte, musste ich mich jedes Mal an ein neues Team gewöhnen und war unvorbereitet. Ich wusste nicht, wie die Teams funktionieren und musste die Arbeitsweise erst kennenlernen. Doch das ist schwierig, weil die Rennwochenenden sehr kompakt sind." Der Weg in die WM war für Jespersen kein leichter. Nach seinen ersten Einsätzen 2021 sammelte er zunächst Erfahrung als Ersatz- und Wildcard-Pilot, bevor er sich über zwei Jahre in der Spanischen Meisterschaft behauptete. "Ich habe einige Jahre lang gekämpft, um in diese Meisterschaft zu kommen. Ich fuhr jetzt zwei Jahre in der Spanischen Meisterschaft, zuerst mit der 600er und später mit der 1000er. Der Wechsel von der R1 zurück zu einem Supersport-Bike war ziemlich schwierig. Mit der Ducati fiel es mir schwer. Doch seit dem ersten Test in Australien haben wir richtig hart gearbeitet, um das Motorrad an mich anzupassen. Es gibt aber nach wie vor einige Bereiche, mit denen ich noch nicht zufrieden bin."
Werbung
Werbung
Dass er ausgerechnet in Ungarn aufs Podium fuhr, war kein Zufall. Der Kurs am Balaton war für viele Fahrer Neuland. "Nicht viele Fahrer fuhren hier vor dem Rennwochenende. Man konnte sehen, dass sich das auf die Ergebnisse auswirkte. Einige Spitzenfahrer konnten hier testen, hatten am Rennwochenende aber dennoch zu kämpfen", so Jespersen.
Seine Karriere ist auch deshalb ungewöhnlich, weil nur wenige dänische Fahrer auf Asphalt Karriere machen. "Mein Vater war ein Motocross-Fahrer und fuhr in der Weltmeisterschaft. Er wechselte später auf Asphalt. Damals war ich noch sehr jung, doch es begeisterte mich. Auf Grund der Sprünge ist Motocross sehr gefährlich. Vor einigen Jahren brach ich mir beide Beine."
Ein wichtiger Faktor für seinen Fortschritt ist das Umfeld im Althea-Team. "Das Paket rund um das Motorrad ist fantastisch. Ich kann mich nicht genug bei Genesio (Bevilacqua) bedanken, dass sie mir so ein großartiges Motorrad bereitstellen. Natürlich ist es neu für mich, in einem richtigen Team zu fahren. In den zurückliegenden Jahren brachte ich meine eigenen Leute mit. Hier ist die Atmosphäre ganz anders mit den Italienern und Spaniern. Daran muss ich mich noch gewöhnen, aber wir lernen uns immer besser kennen. Es funktioniert ziemlich gut." Auch externe Unterstützung spielte eine Rolle: "In Australien war ich noch etwas besorgt, doch man muss Vertrauen haben. Das ist am wichtigsten. Wir erhielten Hilfe von außen. Mein ehemaliger Crewchief half mir sehr intensiv. Ich kann ihm nicht genug danken."
Werbung
Werbung
Mit dem ersten Podium hat Simon Jespersen gezeigt, dass er in der Supersport-WM angekommen ist – und sein Ziel ist klar: Die positive Entwicklung weiter fortsetzen. Dank der satten Punktausbeute in Ungarn mit Platz 6 am Samstag und Platz 2 am Sonntag schob sich Jespersen in der Fahrerwertung auf die 14. Position.
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • Supersport-WM
Aktueller StandVoller Stand
  1. Fahrer
  2. Teams
  3. Konstrukteure
2026
Pos
Fahrer
Team
Punkte
1
Albert Arenas
AS Racing Team
38
2
Jaume Masiá
Orelac Racing Verdnatura
31
3
Matteo Ferrari
WRP Racing
26
4
Philipp Öttl
Feel Racing WorldSSP Team
25
5
Aldi Satya Mahendra
AS Racing Team
23
6
Can Öncü
Pata Yamaha Ten Kate Racing
22
7
Oliver Bayliss
PTR Triumph Factory Racing
20
8
Roberto Garcia
GMT94 Yamaha
17
9
Alessandro Zaccone
Ecosantagata Althea Racing Team
17
10
Andrea Giombini
Motozoo by Madforce Dubai
13
Mehr laden
EventsAlle Supersport-WM Events
  • Vergangen
    Australien
    Phillip Island Grand Prix Circuit, Australien
    20.–22.02.2026
    Zum Event
  • Portugal
    Algarve International Circuit, Portugal
    27.–29.03.2026
    Zum Event
  • Niederlande
    TT Circuit Assen, Niederlande
    17.–19.04.2026
    Zum Event
  • Ungarn
    Balaton Park Circuit, Ungarn
    01.–03.05.2026
    Zum Event
  1. Vergangen
    Australien
    Phillip Island Grand Prix Circuit, Australien
    20.–22.02.2026
    Zum Event
  2. Portugal
    Algarve International Circuit, Portugal
    27.–29.03.2026
    Zum Event
  3. Niederlande
    TT Circuit Assen, Niederlande
    17.–19.04.2026
    Zum Event
  4. Ungarn
    Balaton Park Circuit, Ungarn
    01.–03.05.2026
    Zum Event
Superbike-WM NewsAlle News
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien