Spargedanke: Auch Supersport-WM bekommt Standard-ECU
Bis auf die Elektronik wird sich an der Supersport-WM 2016 nichts ändern. Zukünftig gibt es eine Standard-ECU, jeder Hersteller muss diese mit passender Software und zu einem festgeschriebenen Maximalpreis liefern.
In der Superbike-WM verwenden die Teams seit dieser Saison eine Elektronik mit Kostendeckel. Dasselbe kommt für die Supersport-WM 2016. Dann muss jeder Hersteller eine einheitliche ECU, das elektronische Steuergerät, mit dazugehöriger Software anbieten. So will WM-Vermarkter Dorna die elektronischen Hilfsmittel deutlich zurückschrauben. Die zukünftige Elektronik wird ähnlich sein wie jene in Moto2, wo die Teams lediglich auf die Motorbremse Einfluss nehmen können. Traktionskontrolle, Launch- und Wheelie-Control sind Fehlanzeige.
So soll das Feld näher zusammenrücken. Durch die Kostensenkungen soll die Weltmeisterschaft für jetzige Superstock-600-Teams interessanter werden, diese Klasse wird gestrichen.
"Ich glaube nicht, dass diese Maßnahme den Unterschied machen wird für ein Superstock-600-Team, wenn es darüber nachdenkt, in die Supersport-WM aufzusteigen", sagte Honda-Teammanager Ronald ten Kate gegenüber SPEEDWEEK.com. "Ein besserer Schritt wäre gewesen, eine Standardelektronik mit Kostendeckel einzuführen. Eine solche Elektronik ließe sich leichter kontrollieren."
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