Stefano Manzi (Yamaha) nachdenklich: Wieder Rennsturz
Mit einem Sieg im ersten Supersport-Rennen begann das Meeting in Misano für Stefano Manzi nach Plan, aber der Ten Kate Yamaha-Pilot leistete sich am Sonntag einen Rennsturz. Dennoch hat er seine WM-Führung ausgebaut.
So souverän Stefano Manzi die Führung anführt, verlaufen die Rennen nicht. Selbst bei seinem Doppelsieg in Cremona Anfang Mai musste der Yamaha-Pilot bis zur Ziellinie um seine Position kämpfen. Dass er am Limit fährt, sehen wir erstmals in Most vor einem Monat, als er im ersten Lauf seinen ersten Rennsturz in der Supersport-WM 2025 fabrizierte und im zweiten Lauf nur Sechster wurde.
Am vergangenen Wochenende in Misano kam der 26-Jährige mit einem blauen Auge davon. Denn, obwohl nur Zehnter der Startaufstellung, gewann Manzi den ersten Lauf nach einem rundenlangen Kräftemessen mit Markenkollegen Can Öncü sowie den Ducati-Piloten Jaume Masia und Valentin Debise.
"Mein Start war zum Glück ausgezeichnet und ich konnte viele Positionen gutmachen, aber in Kurve 2 hatte ich Kontakt mit einem anderen Fahrer und war nur noch Fünfter. Nach ein paar Runden war ich bereits an dritter Position, also versuchte ich, das Rennen ein wenig zu kontrollieren, und danach begann ich meinen Kampf um die Führung", erzählte Manzi am Samstagnachmittag. "Meine Pace war gut, und nachdem ich die Führung übernommen hatte, konnte ich dieses Tempo beibehalten. Nach einer Weile begann Can mit mir zu kämpfen, aber ich wollte die Position nicht aufgeben. Jedes Mal, wenn er mich überholte, konnte ich direkt kontern."
Das Sonntagsrennen verlief zunächst ähnlich, doch in Runde 9 verabschiedete sich der Ten Kate-Pilot mit einem Sturz in Führung liegend. "Es ist sehr schade, dieses an sich gute Wochenende auf diese Weise zu beenden, denn ich fühlte mich großartig", ärgerte sich Manzi. "Wir hatten einen schwierigen Freitag, aber das erste Rennen war fantastisch. Auch am Sonntag waren wir vorn dabei und haben versucht, das Gleiche zu tun. Leider habe ich in der letzten Kurve die Front verloren und bin gestürzt."
Obwohl Manzi seine WM-Führung von 40 auf 47 Punkte ausbauen konnte, ist der Italiener gewarnt. Denn neuer Gesamtzweite ist Can Öncü, der seit Most auf den aus Rimini stammenden Italiener 16 WM-Punkte aufholen konnte. "Wir müssen das gemeinsam mit dem Team analysieren, denn an den letzten beiden Rennwochenenden bin ich dreimal gestürzt, und in Misano bin ich zweimal in derselben gestürzt", zählte Manzi auf. "Ich möchte herausfinden, wie ich das in den Griff bekomme, denn es ist schon etwas seltsam."
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