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Speedway-Comeback: Tai Woffinden konnte Freudentränen nicht zurückhalten
Kaum ein Rennfahrer wurde in den vergangenen Jahren so von Verletzungen gebeutelt wie der dreifache Speedway-Weltmeister Tai Woffinden. Seine Rückkehr auf die Bahn hat den 35-Jährigen tief berührt.
Speedway
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Die vergangenen zwei Jahre waren für Tai Woffinden düster: 2024 brach er sich kompliziert den Ellenbogen, 2025 zog er sich im ersten Testrennen der Saison bei einem Horrorcrash schwerwiegende Verletzungen zu. Der anschließende Leidensweg bis zur Genesung war lang, beschwerlich und schmerzhaft. So kam es, dass der dreifache Speedway-Champion in den vergangenen 22 Monaten kein komplettes Rennen fuhr.
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Anfang April 2026 war es endlich wieder soweit und Woffinden trat in der polnischen Liga an, nachdem er seine Rückreise aus Australien über Singapur und Paris ab Frankreich mit dem Mietwagen absolvieren musste. «Ich ging zur Teampräsentation, die echt super war, und es waren riesige Zuschauermengen da», schilderte der 35-Jährige. «Ostrowo hat mich zum Kapitän ernannt, was unglaublich ist. Ich war noch nie Kapitän in Polen, daher war das ein ziemlich cooler Moment, und ich freue mich darauf, die Jungs dieses Jahr zu etwas Besonderem zu führen. Ein paar Tage vor unserem ersten Rennen hatten wir ein intensives Training, ich habe viele Starts und die Einfahrt in die erste Kurve mit den anderen Jungs geübt, um alles richtig einzufahren, und war dabei überhaupt nicht gestresst.» Tai Woffinden: Noch nie Kapitän in Polen Mit der Kapitänsehre lag ein noch größerer Druck als sowieso auf Woffinden, der erst kürzlich seine Teilnahme am Speedway-Grand-Prix 2026 abgesagt hat. «Natürlich sind viele Augen auf mich gerichtet. Manche wollen, dass ich Erfolg habe, andere wiederum wollen sehen, dass ich scheitere», sagte Tai, der 7+4 Punkte im ersten Rennen schrieb und in allen vier Läufen seinen Teamkollegen abschirmen konnte. «Das erste Rennen in der Liga war echt cool. Mit elf Punkten aus vier Läufen lief alles nach Plan. Ich habe mich gut gefühlt, es war der perfekte Auftakt.» Ein Start zurück ins Renngeschehen, der den Evergreen nicht kalt ließ: «Nach dem Rennen war ich sehr emotional. Schließlich bin ich auch nur ein Mensch, habe Gefühle und bin kein Roboter, der Tag für Tag Motorrad fährt. Für mich waren es Freudentränen, denn auch wenn ich während der ganzen Zeit keine Zweifel an mir hatte, war es ein seltsames Gefühl, so überwältigt zu sein, dass ich es geschafft habe zurückzukommen. Die letzten zwölf Monate, die ich gebraucht habe, um wieder dort zu sein, wo ich jetzt bin, sind wie im Flug vergangen. Aber in diesem Moment wurde mir bewusst, wie schwer es war, so weit zu kommen und ich war so glücklich und froh, dass ich es geschafft habe. Darauf kann ich aufbauen.»
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