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Eisspeedway-GP: Nach Trainingscrash von Luca Bauer wackelt sein WM-Start

Im Training zum finalen Eisspeedway-GP 2026 in Heerenveen war Luca Bauer einer von drei gestürzten Fahrern. Ob er am Samstagabend in den Kampf um die WM-Medaillen eingreifen kann, ist fraglich.

Thorsten Horn
Von

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Bevor am Samstagabend, 11. April, die «Ice Speedway Gladiators» im niederländischen Heerenveen zum Grand Prix 3 ans Startband rollen und den Einzelweltmeister 2026 ermitteln, wurde trainiert. Dies geschah im Thialf-Stadion zu morgendlicher Stunde ab 9 Uhr; die Maschinenabnahme begann zu noch unchristlicher Zeit um 7 Uhr. Wenngleich es, im Gegensatz zu Inzell, keine Zeitnahme gab, setzte optisch von der Körpersprache her vor allen Niclas Svensson eine Duftmarke. Der aktuelle WM-Zweite und auf Grund der Nichtteilnahme des verletzten Tabellenleaders Martin Haarahiltunen in Sachen Titel im Vorteil befindliche Schwede trieb sein Bike immer wieder an die physikalische Grenze und befand sich mehrmals in Sturzgefahr. Dies bestritt er anschließend allerdings mit einem Lächeln.

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Stürze gab es tatsächlich fast obligatorisch. Neben dem Tschechen Lukas Hutla, und dem weiteren Schweden Filip Jäger, erwischte es auch Luca Bauer – und zwar am ärgsten. Nach seiner Bergung aus den Strohballen wurde er per Behelfskrankenbett aus der Halle gefahren, doch im Fahrerlager gab er anschließend eine prinzipielle Entwarnung zu schweren Verletzungen. «Gebrochen ist wohl nichts, doch ich bin rundum stark geprellt. Ich weiß gar nicht, wo es am meisten wehtut», berichtete der als WM-Vierter angereiste Bayer SPEEDWEEK.com. «Ich kann kaum sitzen und schlecht Luft holen.»

Ob der 27-Jährige heute Abend in den Kampf um die Medaillen eingreifen wird, ließ er mehr als offen. Nach dem von ihm vermittelten Eindruck müsste dafür jedoch ein kleines Wunder geschehen.

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Max Niedermaier: «Das Eis ist ist eine Katastrophe»

Den aktuellen WM-Fünften Max Niedermaier, allerdings mit großem Punkterückstand auf die realen Titelkandidaten Niclas Svensson, Max Koivula aus Finnland und Bauer, wunderten die Stürze nicht. Diese kommentierte er so: «Das Eis ist eine Katastrophe, das ist wieder mal in Heerenveen viel zu hart. Deshalb sind auch die Stürze passiert. Zum Beispiel ist es außen herum so hart, dass schlicht die Spikes nicht richtig greifen. Das ist das übliche holländische Problem.»

Persönlich war Max mit dem Training zufrieden, wobei auch ihm beim Startbandtraining einmal das Hinterrad weggegangen ist. «Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wenn ich es nicht gefahren wäre. Es ist zwar nichts passiert, aber trotzdem hat man danach ein etwas mulmiges Gefühl. Aber Rennen ist Rennen.» Zum Thema Eis fügte er hinzu: «Ich hoffe, dass das heute Abend besser ist. Es wird ja jetzt noch einmal gemacht und ist dann vielleicht noch nicht so durchgefroren.»

Kritisch merkte Niedermaier auch an: «Der ganze Ablauf ist eine einzige Katastrophe. Man kann doch nicht in Allerherrgottsfrüh aufstehen und bis in die Nacht ein Rennen fahren. Da hatte der Franky Zorn mit seiner Kritik vollkommen recht.»

Johann Weber: «Wenigstens nicht gestürzt»

Nach seiner dubiosen Sturzserie in Inzell plagten Hans Weber zuletzt noch ganz andere Sorgen. Nachdem er das Motorrad, bei dem in Inzell mehrfach unvermittelt das Heck ausgebrochen war, bestmöglich auf Herz und Nieren geprüft hatte, kam er sturzfrei durch die drei Trainingssessions. «Das ist ja auch schon mal was», scherzte er gegenüber SPEEDWEEK.com und ergänzte dazu mit dem gebührenden Ernst: «Das Gefühl ist auf jeden Fall besser und ich habe am Kurvenausgang mehr Stabilität im Heck. Da das hier ein sehr schwieriges Eis ist, ist das wieder eine schwierige Angelegenheit. Ich habe mich einmal hinter Niclas Svensson geklemmt. Er hat mir gesagt, dass er das gleiche Problem hat, doch bei ihm sah das alles stabil aus. Ich bin nicht mit ganz hohem Speed gefahren, jetzt müssen wir für heute Abend das Beste hoffen.»

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Für alle Daheimgebliebenen: Das Rennen ab 19 Uhr wird im kostenpflichtigen Livestream der FIM zu sehen sein.

Das Startfeld in Heerenveen:

# 67

Heikki Huusko (FIN)

# 212

Lukas Hutla (CZ)

# 719

Filip Jäger (S)

# 299

Martin Posch (A)

# 85

Luca Bauer (D)

# 800

Jasper Iwema (NL)

# 97

Ove Ledström (S)

# 125

Sebastian Reitsma (NL)

# 24

Max Koivula (FIN)

# 16

Harald Simon (A)

# 100

Franz Zorn (A)

# 777

Leon Kramer (NL)

# 107

Andrej Divis (CZ)

# 88

Max Niedermaier (D)

# 192

Niclas Svensson (S)

# 33

Johann Weber (D)

# 17

Melwin Björklin (S) / Reserve 1

# 18

Paul Cooper (GB) / Reserve 2

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