Kimi Antonelli (Mercedes): «Messlatte immer höher legen»
Kimi Antonelli ist der jüngste WM-Leader aller zeiten. Doch an die Weltmeisterschaft will der Mercedes-Pilot noch nicht denken – stattdessen die Messlatte immer höher legen.
Kimi Antonelli führt mit gerade mal 19 Jahren nach drei Rennwochenenden die WM-Wertung in der Formel 1 an und verzaubert die Rennserie. Mercedes ist das klar dominante Team zum Saisonstart – doch nicht etwa Routinier George Russell hat im Team die Nase vorn, sondern der Youngster Kimi Antonelli. In Suzuka tütete er seinen zweiten Grand-Prix-Sieg ein. Was für ein Start für den jungen Italiener. Schon kommen die ersten Fragen auf: Wird Antonelli etwa Weltmeister?
Antonelli will nicht an WM denken
Doch Antonelli selbst will sich nicht zu früh freuen. Nach dem Grand Prix von Japan betonte er: «Ich mache mir noch keine allzu großen Gedanken über die Meisterschaft. Natürlich ist das toll, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns. Wir müssen die Messlatte immer höher legen!»
Denn die Konkurrenz lauert nicht nur im eigenen Stall. Antonelli: «George ist ja sehr schnell und wird sicher wieder zu seiner gewohnten Form zurückfinden, und auch die Konkurrenz wird irgendwann näher herankommen. Ich denke, wir müssen uns weiter voll ins Zeug legen und die Messlatte immer höher legen.»
Russell hatte im dritten Rennen in Suzuka Probleme und noch dazu Pech mit dem Timing des Safety-Cars, während Antonelli hingegen von dem Zeitpunkt der Safey-Car-Phase profitierte.
Bis zum nächsten Grand Prix Anfang Mai in Miami ist nun jede Menge Zeit für die Mercedes-Piloten, aber natürlich auch für ihre Konkurrenz. Alle Fahrer haben reichlich Zeit, im Simulator zu üben. Mercedes fährt dazu Mitte April einen Reifentest auf dem Nürburgring und hat auch angekündigt, mit den Stammfahrern George Russell und Kimi Antonelli aufzulaufen.
Lange Rennpause und Tests im April
Gleichzeitig haben auch die Teams Zeit, sich weiter auf die Entwicklung der Boliden zu konzentrieren. Mit fünf Wochen Pause wegen der GP-Absagen in Bahrain (Sakhir) und Saudi-Arabien (Jeddah) ist nun eine Frühlingspause im Kalender aufgetaucht, die länger als die reguläre Sommerpause dauert. Dazu stehen mehrere Meetings von Teams, Motorenherstellern und Weltverband an, um das Reglement zu diskutieren.
Mercedes und Antonelli dominieren zwar in dieser Frühphase der Saison – doch was noch kommt, das weiß niemand. Der Youngster tut also gut daran, bei seiner bodenständigen Art zu bleiben.
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