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Jett Lawrence (HRC) siegt vor Webb und Roczen

Der australische Tabellenführer Jett Lawrence (HRC) gewann das Finale von Birmingham (Alabama) mit einem Start-Ziel Sieg vor Cooper Webb (Yamaha) und Ken Roczen (Suzuki) und setzte sich in der Tabelle weiter ab.

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9. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften im Protective Stadium von Birmingham (Alabama): Zwar hatte es im Laufe des Tages immer wieder einige Regenschauer gegeben, so dass die Strecke an einigen Stellen rutschig war, aber insgesamt blieb es in Alabama am Ende weitgehend trocken. Tabellenführer Jett Lawrence begann den Tag mit Bestzeit im Qualifying und startete ins Abendprogramm von der Pole-Position. Im zweiten Vorlauf musste sich der Australier noch Star Racing Yamaha Pilot Eli Tomac geschlagen geben, aber im entscheidenden Finale zog er den Holeshot und führte von der ersten bis zur letzten Runde.

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Das Grid-Girl, das die Anzeigetafel am Start gehalten hatte, befand sich noch auf der Strecke, als die Fahrer bereits wieder die Boxengasse passierten. Als sie bemerkte, dass sie sich noch mitten auf der Strecke befand und ausweichen wollte, rannte sie genau in das Motorrad von Cooper Webb, der sie ungewollt touchierte und umfuhr. Sie stürzte zwar zu Boden, blieb aber augenscheinlich unverletzt. Webb verlor keine Zeit und verfolgte den führenden Australier, der versuchte, sich an der Spitze abzusetzen. Nach der Hälfte des Rennens war sein Vorsprung auf 4 Sekunden angewachsen, doch in den letzten Runden versuchte Webb, die Lücke zu schließen. Zwar konnte der Star Racing Yamaha Pilot seinen Rückstand noch einmal verkürzen, aber 'Jettson' gewann mit einem Vorsprung von 2,4 Sekunden.

Der deutsche HEP Suzuki Pilot Ken Roczen startete nicht gut ins Finale und befand sich am Ende der Startgeraden im letzten Drittel des Feldes, doch er nutzte die Innenlinie und schob sich schon in der ersten Kurve an mehreren Kontrahenten vorbei. Im Bereich der ersten Rhythmuspassage überholte er erneut mehrere Fahrer und befand sich ausgangs der ersten Runde bereits auf Platz 6. Danach ging er an Adam Cianciarulo (Kawasaki) vorbei. In Runde 8 überholte er Chase Sexton (KTM) und erreichte P5. Danach setzte er sich gegen den gut aufgelegten Justin Cooper (Yamaha) durch, war ab der 13. Runde Dritter und beendete das Rennen auf dem Podium.

Mit seinem 4. Sieg in der laufenden Saison konnte Jett Lawrence seinen Vorsprung an der Tabellenspitze von 10 auf 13 Punkte gegenüber Cooper Webb auf P2 weiter ausbauen. Ken Roczen rangiert nach Meisterschaftsrunde 9 weiterhin auf P5.

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HRC-Werksfahrer Hunter Lawrence konnte in Birmingham wegen einer im Training zugezogenen Schulterverletzung nicht starten. Auch Dean Wilson fehlte wegen einer Verletzung des Schulterblatts.

Der nächste Meisterschaftslauf findet in der kommenden Woche in Indianapolis statt.

Ergebnis Supercross Birmingham:

1. Jett Lawrence (AUS), Honda

2. Cooper Webb (USA), Yamaha

3. Ken Roczen (D), Suzuki

4. Chase Sexton (USA), KTM

5. Justin Cooper (USA), Yamaha

6. Jason Anderson (USA), Kawasaki

7. Eli Tomac (USA) Yamaha

8. Aaron Plessinger (USA), KTM

9. Justin Barcia (USA), GASGAS

10. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna

11. Shane McElrath (USA), Suzuki

12. Adam Cianciarulo (USA), Kawasaki

...

22. (DNF) Dylan Ferrandis (F), Honda

DNS: Hunter Lawrence (AUS), Honda

DNS: Dean Wilson (GB), Honda

DNS: Christian Craig (USA), Husqvarna

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Meisterschaftsstand nach Runde 9 von 17:

1. Jett Lawrence (AUS), Honda, 185

2. Cooper Webb (USA), Yamaha, 172, (-13)

3. Chase Sexton (USA), KTM, 165, (-20)

4. Eli Tomac (USA) Yamaha, 159, (-26)

5. Ken Roczen (D), Suzuki, 153, (-32)

6. Jason Anderson (USA), Kawasaki, 147, (-38)

7. Aaron Plessinger (USA), KTM, 146, (-39)

8. Justin Cooper (USA), Yamaha, 108, (-77)

9. Dylan Ferrandis (F), Honda, 107, (-78)

10. Justin Barcia (USA), GASGAS, 95, (-90)

11. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 87, (-98)

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Voller Stand
  1. Fahrer

2026

Pos

Fahrer

Punkte

1

Hunter Lawrence

106

2

101

3

98

4

91

5

Chase Sexton

89

6

Justin Cooper

75

7

73

8

73

9

Joey Savatgy

66

10

Dylan Ferrandis

62

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