US-Supercross Lites West
Anaheim-Sieger Max Anstie (Yamaha): «Das war ein Kindheitstraum»
Bei seinem ersten Auftritt als Kawasaki-Werksfahrer legte Chase Sexton im Qualifying von Anaheim 1 die schnellste Rundenzeit vor, doch schon im Vorlauf flog er heftig ab, was seinen Abend ruinierte.
Mit Spannung wurde der erste Auftritt von Chase Sexton mit der Kawasaki KX450 erwartet. Im Qualifikationstraining von Anaheim zeigte er, dass er auf seinem neuen Arbeitsgerät die schnellste Rennrunde in den Boden brennen konnte.
Als das Gatter zum ersten Vorlauf fiel, zog er den Holeshot und kämpfte mit dem späteren Laufsieger Ken Roczen (Suzuki) um die Führungsposition. Vor dem Brückensprung attackierte er, scrubbte flach über den Hügel und übernahm die Führung. In der folgenden Rhythmuspassage beging er aber wieder einen kleinen Fehler, sodass Roczen erneut in Führung ging. Sexton wollte seinen Angriff eine Runde später an derselben Stelle wiederholen, doch sein Heck bekam einen Schlag, sodass das Vorderrad zu flach war und er hart in die Auffahrt einschlug. Zwar konnte Chase das Rennen fortsetzen, aber er war zu diesem Zeitpunkt bis auf den 10. Platz zurückgefallen. Immerhin schaffte er es noch, bis auf den 5. Platz vorzufahren und sich damit für das Finale zu qualifizieren, hatte aber kein gutes Gate-Pick.
Nach mäßigem Start ins Finale und vielen Zweikämpfen im Mittelfeld beendete Sexton den Saisonauftakt auf dem 8. Platz. Für seinen Teamkollegen Garrett Marchbanks war Anaheim 1 eine komplette Katastrophe. Den ersten Vorlauf beendete er auf Rang 10 und musste damit ins LCQ, wo er auf Rang 3 liegend in den Whoops stürzte und auf Platz 10 zurückfiel, wodurch er bei seinem ersten Einsatz als Kawasaki-Werksfahrer den Finaleinzug verpasste.
Trotz des verhaltenen Auftakts übte sich Sexton in Zweckoptimismus: «Es ist die erste Runde und wir haben eine gute Basis, auf der wir aufbauen können. Wir haben zwar noch einiges zu tun, aber ich weiß, dass wir uns verbessern werden.»
Sexton hat nach der ersten von 17 Meisterschaftsrunden einen Rückstand von 11 Punkten zu Tabellenführer Eli Tomac (KTM). Damit ist zwar noch nichts verloren, aber Anaheim 1 war für das Kawasaki-Werksteam wahrlich kein Traumstart in die Saison.
Eli Tomac (USA), KTM
Ken Roczen (D), Suzuki
Jorge Prado (E), KTM
Hunter Lawrence (AUS), Honda
Jason Anderson (USA), Suzuki
Justin Cooper (USA), Yamaha
Cooper Webb (USA), Yamaha)
Chase Sexton (USA), Kawasaki
Dylan Ferrandis (F), Ducati
Aaron Plessinger (USA), KTM
Eli Tomac (USA), KTM, 25
Ken Roczen (D), Suzuki, 22, (-3)
Hunter Lawrence (AUS), Honda, 18, (-7)
Jorge Prado (E), KTM, 17, (-8)
Jason Anderson (USA), Suzuki, 17, (-8)
Justin Cooper (USA), Yamaha, 16, (-9)
Cooper Webb (USA), Yamaha, 15, (-10)
Chase Sexton (USA), Kawasaki, 14, (-11)
Dylan Ferrandis (F), Ducati, 13, (-12)
Aaron Plessinger (USA), KTM, 12, (-13)
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