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Warum Ken Roczen Startrainer Aldon Baker ablehnt
US-Star-Trainer Aldon Baker hat eine beeindruckende Erfolgsbilanz, doch seine Methoden sind nicht unumstritten. So kam es mit mehreren Fahrern zum Zerwürfnis, so auch mit Ken Roczen. Kens Vater Heiko Klepka erklärt.
US-Supercross
Im Artikel erwähnt











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Nachdem Ken Roczen aus Europa in die USA wechselte, begann dort für ihn ein völlig neues Leben. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde er von seinem Vater Heiko Klepka trainiert, wie Klepka im Interview mit SPEEDWEEK.com erklärte. Entgegen der weit verbreiteten Meinung geschah das aber nicht in Kens frühester Kindheit, sondern erst kurz vor seinem Einstieg in die WM im Alter von 13 Jahren.
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2011 holte Ken Roczen seinen ersten WM-Titel und ging noch im Herbst in die USA, wo er im Red Bull KTM Werksteam von Roger DeCoster und teilweise noch von seinen Eltern, Steffi Roczen und Heiko Klepka, betreut und unterstützt wurde. Schon damals herrschte in den USA die weit verbreitete Meinung, dass man bei Aldon Baker trainieren müsse, um in Amerika erfolgreich zu sein. Die Resultate gaben dem Star-Trainer recht, denn die Liste Bakers erfolgreichen Schützlinge ist lang: Erste große Erfolge hatte er mit Ricky Carmichael, dann mit James Stewart und Ryan Villopoto. Auch Ryan Dungey, Marvin Musquin, Jason Anderson, Zach Osborne, Adam Cianciarulo, Cooper Webb und Malcolm Stewart wurden oder werden teilweise bis heute vom Südafrikaner trainiert. Ken Roczen arbeitete in der Zeit zwischen 2013 bis 2015 in der 'Baker Factory' in Florida. Aber es kam zum Bruch. Aldon Baker entstammt einer Sportlerfamilie. Sein Vater war Marathonläufer und er selbst brachte es mit dem Mountainbike bis zur Olympia-Nominierung. Baker trat in die südafrikanische Armee ein. Einige halten deshalb auch seine Trainingsmethoden für militärischen Drill. Mehrere Athleten quittierten die Zusammenarbeit, neben Ken Roczen auch Cooper Webb und Jason Anderson, weil sie über Burn-Out-Symptome klagten.
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Ken Roczen verließ Aldon Baker nach nicht einmal 2 Jahren wieder. "Einen Trainer wie Aldon Baker braucht ein Sportler, der faul ist", meint Heiko Klepka. "Jeder, der ein bisschen Ehrgeiz hat, ist dort fehl am Platz, weil er [Aldon Baker] Regeneration nicht kennt. Wenn du dort rausgehst, gehst du raus, weil du eigentlich übertrainiert bist oder die Schnauze voll hast wie Ryan Dungey zu seiner Zeit oder Ricky Carmichael. Man muss sich die Frage stellen, warum Sportler wie Carmichael, Villopoto oder Dungey im Alter von nur 27 Jahren aufhören. Das tun sie nicht, weil ihre Zeit abgelaufen ist, sondern einfach deshalb, weil sie den Sport nicht mehr sehen können und sie ausgebrannt sind. Du stehst mit 30 oder 34 Jahren in der Blüte deines Lebens und hörst mit 27 auf. Das ist der Grund dafür."
Eli Tomac und die Lawrence-Brüder gehören übrigens nicht zu Bakers Klienten. Hier haben noch die Väter das Sagen. Ken Roczen trainierte nach der Baker-Phase mit seinem späteren Schwager Blake Savage, doch Savage sitzt seit seinem schweren Motocross-Unfall im Jahre 2019 im Rollstuhl. Seitdem hat Roczen selbst das Zepter in der Hand und fragt gelegentlich beim Vater nach.
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