Red Bull Racing: Verstappen und Hadjar kämpften mit den gleichen Sorgen
Max Verstappen und Isack Hadjar belegten im Sprint-Qualifying in Kanada die Plätze 7 und 8. Red Bull Racing-Technikchef Pierre Waché ist sich sicher: «Wir hätten mehr Leistung herausholen können.»
Eigentlich ist das Red Bull Racing Team richtig gut darin, das Blatt nach einem schwierigen Auftakt in ein Rennwochenende zu wenden. Doch beim aktuellen Kräftemessen auf dem Circuit Gilles Villeneuve fehlt die Zeit dazu, denn nach nur einer Trainingsstunde muss das Set-up für das Sprint-Qualifying stehen. Und das Team aus Milton Keynes setzte alles daran, um die richtige Abstimmung zu finden.
Vergeblich, wie sich in der Zeitenjagd um die Sprint-Startplätze später zeigte. Zwar konnte Max Verstappen im SQ1 noch mit der drittschnellsten Runde glänzen, und Isack Hadjar schaffte es auf die sechste Position. Doch im Verlauf des Sprint-Qualifyings lief es immer schlechter und beide Piloten kämpften mit dem sogenannten «Bouncing», das eine konkurrenzfähige Rundenzeit unmöglich machte.
Verstappen beklagte sich, dass er im hüpfenden RB22 die Füsse nicht auf den Pedalen halten konnte, und Hadjar bestätigte: «Wir taten uns sehr schwer mit dem Bouncing, und dadurch haben wir viel Zeit verloren. Obwohl der Grip vorhanden ist, können wir ihn nicht nutzen.»
Der Franzose tröstete sich: «Ich hatte im ersten Training keine Zeit, eine gute Runde auf den weichen Reifen zu drehen, deshalb liess ich es langsam angehen und im SQ3 habe ich mich dann auf den weichen Reifen wohl gefühlt. Ich bin zufrieden mit meiner letzten Runde, und die Lücke zu meinem Teamkollegen ist auch sehr viel kleiner als in Miami, das ist schon beruhigend, aber derzeit haben wir beide kein gutes Feeling im Auto.»
Technikchef Pierre Waché fasste zusammen: «Das Sprint-Qualifying verlief nicht so, wie wir es uns erhofft hatten. Bei Max hatten wir das Problem, dass sich die Leistung des Autos im Laufe der Session verschlechtert hat. Das müssen wir noch verstehen. Ich glaube, wir hätten mehr Leistung herausholen können, aber diesmal ist es uns einfach nicht gelungen.»
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