George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Ex-Weltmeister Thierry Neuville geht mit einem komfortablen Vorsprung in den letzten Tag der Kroatien-Rallye. Der Belgier profitierte von Reifenpannen seiner Hauptkonkurrenten. Neuville konnte so einen beträchtlichen Zeitvorsprung auf das Toyota-Duo Takamoto Katsuta und Sami Pajari herauszufahren.
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Pajari hatte zwei Minuten verloren, als er auf der WP14 anhalten musste, um einen Reifenschaden zu beheben. Die Reifenpanne von Katsuta passierte erst später, so dass er sich noch ins Ziel der Etappe retten konnte. Neuville war neben Elfyn Evans der einzige Fahrer, der keinen Reifenschaden erlitt. Er umfuhr die zahlreichen Steine, die in den Furchen versteckt waren. Diese mussten die Fahrer oft nehmen um den losen Schotter zu vermeiden, der das Terrain beim zweiten Durchgang der WPs n bedeckte.
«An diesem Wochenende hat es bisher einfach geklappt», kommentierte Neuville, der 1:14,5 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Katsuta hat. «Das Auto fühlte sich von Anfang an besser an als bei den anderen Rallyes. Wir konnten uns während der Veranstaltung Schritt für Schritt verbessern, und jetzt habe ich etwas, womit ich mehr oder weniger zufrieden bin».
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Pajari liegt nun 31,9 Sekunden hinter Katsuta auf dem dritten Platz und fand wenig Trost darin, immer noch auf einem Podiumsplatz zu liegen, da ihm ein früherer Reifenschaden die Führung gekostet hatte.
« Wir stehen immer noch auf dem Podium, also sollte ich mich darüber freuen, aber ich kann an diesem Nachmittag nicht allzu viele positive Aspekte finden», äußerte sich Pajari.
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Hyundai-Pilot Haydon Paddon fuhr sehr konservativ auf Platz vier. Für ihn ist die Hauptaufgabe Punkte für Hyundai in der Herstellerwertung zu holen, nachdem Adrien Fourmaux zuvor durch einen Zusammenstoß mit einem Pfosten ausgeschieden war. Haydon liegt 1:41,8 Minuten hinter Pajari, hat aber fast 10 Minuten Vorsprung auf das nächste Rally1-Auto – Josh McErlean von M-Sport auf Platz 17 – und muss daher am Sonntag nichts weiter tun, als gemächlich ins Ziel zu fahren. «Es lief zunächst ganz gut, dann mussten wir den Plan ein wenig ändern, daher ist es ein bisschen so, als würde man auf Eierschalen laufen», sagte Paddon. Oliver Solberg (Toyota) gewann am Samstagnachmittag zwei weitere Wertungsprüfungen, nachdem er bereits bei den ersten Durchläufen alle WPs für sich entschieden hatte. Allerdings wurde er bei den zweiten Durchläufen von Pećurkovo Brdo – Mrežnički Novaki und Platak durch Reifenpannen eingebremst.
Yohan Rossel führt weiterhin die WRC2 an und liegt in der Gesamtwertung auf dem fünften Platz. Der Franzose hat nun seinen Vorsprung auf über eine Minute vergrößert, nachdem ein loses Turborohr seinen Lancia-Teamkollegen Nikolay Gryazin auf der WP 14 zurückgeworfen hatte. Sein jüngerer Bruder Leo liegt im Citroën C3 Rally2 auf dem zweiten Platz, liefert sich aber weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Roope Korhonen; am Ende des Tages trennten die beiden 15,5 Sekunden. Gryazin liegt weitere 13 Sekunden zurück auf dem vierten Platz.
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