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Rallye Monte Carlo: Fourmaux gewinnt auf F1-Kurs - Solberg führt weiter
Nach einem ereignisreichen Tag führt Olivier Solberg im Toyota die 94. Rallye Monte Carlo weiterhin souverän an, obwohl er auf der zweitletzten Wertungsprüfung des Tages einen großen Abflug hatte.
WRC
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Der Franzose Adrien Fourmaux gewann die erste WP, die seit 2008 bei der Traditionsveranstaltung wieder auf einem im Hafengebiet abgesteckten Teilstück der Formel 1-Rennstrecke von Monte Carlo einschließlich der Start/Zielgeraden ausgefahren wurde.
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Starker Regen machte die 13. WP zu einer kniffligen Angelegenheit. Viele Fahrer hatten mit Super Soft-Reifen den falschen Gummi gewählt. Fourmaux fuhr kontrolliert und überlegt, als er die schnellste WP-Zeit im Leitplankenkanal notiert bekam - die erste für Hyundai beim WM-Saisonauftakt überhaupt. Auf der 2,69 Kilometer langen Strecke konnte er den Toyota-Piloten Takamoto Katsuta mit 0,7 Sekunden distanzieren.
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Im Fürstentum kam es zu viele Pannen und Zwischenfällen. Ford-Pilot Gregoire Munster, drehte sich und würgte den Motor seines Puma Rally1 beim obligatorischen Donutkreisel ab. Der Luxemburger gestand ein, dass er seine Reifenwahl bereute. Er nutzte hinten rechts einen superweichen Reifen, der beim engen Kreisen nicht funktionierte wie erhofft.
Ex-Weltmeister Thierry Neuville (Hyundai) drehte sich gleichfalls, als er an der selben Stelle zu früh herausbeschleunigte. Dennoch schaffte der Belgier die drittschnellste Zeit (+4,4 s), während Sébastien Ogier (+4,9 s) und Elfyn Evans (+5,5 s) die Top 5 komplettierten. Rallye-Spitzenreiter Oliver Solberg fuhr nur auf Platz 10.
Damit geht der Schwede mit einem Vorsprung von 59,3 Sekunden in die letzte und entscheidende Schleife am Sonntag. Evans liegt auf Platz zwei und hat 26 Sekunden Vorsprung auf Ogier. Fourmaux und Neuville komplettieren die Top 5.
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«Mein erster Donut war furchtbar, der zweite war in Ordnung, aber es regnete so stark und es stand so viel Wasser auf der Strecke, dass ich es nach einem bisher großartigen Wochenende nicht vermasseln wollte», meinte Solberg. «Es war ein fantastischer Tag und ein fantastisches Wochenende bisher: Draußen war es heute wirklich schwierig, aber ich bin in einer guten Position. Mal sehen, was morgen bringt - es wird wahrscheinlich wieder ein ziemlich verrückter Tag werden». Solberg war zuvor auf der 12. Wertungsprüfung von der Strecke abgekommen. Trotzdem konnte kurioserweise dort die Bestzeit noch herausfahren und seine Gesamtführung verteidigen.
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Seit der zweiten Etappe am Donnerstagabend lag Solberg an der Spitze der Gesamtwertung und schien alles unter Kontrolle zu haben. Aber die tückische zweite Durchfahrt von La Bréole/Bellaffaire hätte fast das Klassement komplett auf den Kopf gestellt. Allerdings verloren auch weitere Rally1-Fahrer viel Zeit nach Ausrutschern auf der vermatscht-eisigen Streckenführung durch die französischen Seealpen. Solberg verlor in einer langgezogenen Linkskurve plötzlich die Kontrolle über das Heck seines Autos, durchbrach einen Zaun und landete auf einem Feld. Es gelang ihm, seinen Toyota zu wenden. Nach der Off-Cross-Enlage konnte er sich durch das Zaunloch wieder die Stecke zurück retten. Kurioserweise gewann er die WP trotzdem, wenn auch nur mit einbem knappen Vorsprung von 1,9 Sekunden auf seinen Teamkollegen Elfyn Evans Er konnte dabei seinen Vorsprung von 1.04,7 Minuten somit sogar noch ausbauen.
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«Ich weiß nicht, was dort passiert ist, denn ich war während der gesamten WP eigentlich sehr vorsichtig unterwegs. In meinen Pacenotes waren Spurrillen notiert. Ich habe nur versucht denen zu folgen. Aber dann lag an einer Ausfahrt plötzlich viel Schnee. Ich hatte Glück, sehr viel Glück», beschrieb Solberg die Situation. Evans verlor zwar Boden gegenüber Solberg, konnte sich aber im Kampf um den zweiten Platz von Sebastien Ogier absetzen und hatte nun einen Vorsprung von 26,6 Sekunden auf den Franzosen, der sich entschlossen hatte, es ruhig angehen zu lassen. «Ich habe mich zurückgehalten und wollte bei diesen Bedingungen mich nicht auf das letzte Risiko einlassen. Es war im Grunde genommen unfahrbar», erklärte Ogier. Vize-Weltmeister Evans fügte hinzu: «Unglaublich, wirklich unglaublich. Man denkt, es wird mit den Streckenverhältnissen besser und dann wird es wieder richtig herausfordernd - es ist schrecklich.
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Die Fahrer sagen immer, es die gerade absolvierte WP sei die schlimmste je gefahrene gewesen und dann kommt es noch schlimmer». Thierry Neuville geriet ins Schleudern und fuhr halbseitig ein größeres Stück in einem langen Graben entlang: «Ich war von Anfang bis Ende nur Passagier. Ich hatte überhaupt keine Kontrolle». Auch sein Teamkollege Adrien Fourmaux geriet mit einem Dreher in Schwierigkeiten, fuhr aber dennoch die viertbeste Zeit. Auch Munster fabrizierte eine Drehung, konnte sich aber trotzdem den fünften Platz notieren lassen. Takamoto Katsuta (Toyota) fiel zurück, da er gegen Ende der WP über keine Pacenote-Infos mehr verfügte. Beifahrer Arron Johnston diktierte stattdessen per Handy den Streckenverlauf. Die Routenspione gaben dabei die neuesten Informationen zur Strecke preis.
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Hayden Paddon (Hyundai) fiel aus den Top 10 heraus. Der Neuseeländer verlor über vier Minuten als er von der Straße abkam, bevor Zuschauer ihn wieder zurück auf die Strecke zurück bugsieren konnen. Sami Pajari (Toyota) schied früh in der Prüfung aus, als er weit in eine Schneewehe geriet und parallel der Strecke mit hohem Tempo gegen einen Baum prallte. Vorjahressieger Ogier hatte die erste WP des Tages für sich entschieden, nachdem er bereits am Freitag die beiden Zeitprüfungen gewonnen hatte. Er schien auf dem besten Weg auf Platz zwei an Evans vorbei vorzustoßen. Doch in WP 11 änderte sich alles, als der Road-Cleaning-Effekt zum Tragen kam und sich die Routeninformationen der Teams als konservativer erwiesen als die tatsächlichen Straßenverhältnisse. Ogier gab zu, dass er den Vorteil der sich verbessernden Straßenverhältnisse nicht genutzt habe und einfach zu langsam gewesen sei. Er musste so Evans wieder davon ziehen lassen.
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«Es war sehr, sehr schwierig“, meinte Evans .«Zunächst kommt man auf Eis und Schnee, was schon schlimm genug ist. Aber wenn man dann auf Matsch trifft, ist es reine Glückssache. Wenn man Schnee und Eis in seinen Notizen hat und fast normal bremsen muss, ist das kein schönes Gefühl».
Solberg schlug beide. Während er auf der WP10 nur Vierter war, fuhr auf WP11 zum Sieg und baute seinen Vorsprung wieder auf über eine Minute aus. Solberg erläuterte: «Die Spikereifen funktionierten im Laufe des Tages endlich. Heute Morgen war das Eis noch sehr dick gewesen. Ich hatte die Spikes nicht gut genug vorbereitet, so dass es einfach zu riskant war, zu pushen - es hätte in einer Sekunde alles vorbei sein können. Dann lief es besser, aber die Fahrbahnbedingungen änderten sich ständig, so dass man immer die Augen offen halten musste. Manchmal macht man sich bei gefährlichen Situationen fast in die Hose».
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Zwischenstand nach 13 von 17 Wertungsprüfungen
Position/Fahrer
Fahrzeug
Zeit/Rückstand
1. Solberg/Edmondson
Toyota
3:16.34,1 h
2. Evans/Martin
Toyota
+59,3 sec
3. Ogier/Landais
Toyota
+1.25,3 mim
4. Fourmaux/Coria
Hyundai
+6.02,9
5. Neuville/Wydaeghe
Huyndai
+7.23,0
6.Armstrong/Byrne
Ford
+10.03,9
7. Rossel/Mercoiret
Citroen
+10.57,7
8. Munster/Louka
Ford
+11.29,3
9. Katsuta/Johnston
Toyota
+11.36.9
10.Daprà/Guglielmetti
Skoda
+12.25,6
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1
Sébastien Ogier
293
2
Elfyn Evans
289
3
Kalle Rovanperä
256
4
Ott Tänak
216
5
Thierry Neuville
194
6
Takamoto Katsuta
122
7
Adrien Fourmaux
115
8
Sami Pajari
107
9
Oliver Solberg
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