Start-Ziel-Sieg für Alpina am Nürburgring

Von Christian Freyer
ADAC GT Masters
Alpina in Feierlaune

Alpina in Feierlaune

In überlegener Manier gewannen Jens Klingmann und Andreas Wirth im Alpina B6 GT3 den neunten Lauf. Abt / Seyffarth nach Reifenschaden draußen.

Von der Pole Position aus setzte sich [*Person 4984 Jens Klingmann*] sofort vom Feld ab und fuhr im Schnitt 1,4 Sekunden pro Runde schneller als die Verfolger. Ungefährdet absolvierte der 19-Jährige die erste Rennhälfte und kam erst kurz vor Ablauf des Boxenstoppfensters in der 36. Rennminute an die Box. [*Person 4983 Andreas Wirth*] übernahm das grüne GT3 Coupe und konnte das insgesamt 60 Minuten lange Rennen kontrolliert zu Ende bringen. «Mein Start war bombig» freute sich Jens Klingmann nach dem ersten Triumph. «Danach bin ich mit vollem Einsatz gefahren, um so viel Vorsprung wie möglich herauszufahren. Es hätte ja immer etwas passieren oder Probleme beim Boxenstopp auftreten können.»

Den zweiten Rang holten sich Marc Hennerici und Luca Ludwig in der #17 Callaway Corvete. Von der sechsten Position aus losgefahren, rückte Ludwig schon in der zweiten Runde auf den fünften Platz vor und lieferte sich dann ein schönes Duell mit Jan Seyffarth im Abt Audi R8. Während der Kampf um Rang 4 entbrannte, geriet Ludwig kurzzeitig unter Druck von Christoffer Nygaard (Fischer Ford GT), der sogar für ein paar Meter die Nase vor Ludwigs Corvette halten konnte. Der konterte jedoch und hielt sich hinter Seyffarth. Nach einem sehr frühen Boxenstopp übernahm Marc Hennerici die silberne Vette und kam als Vierter wieder auf die Strecke. Nach einer Stop and Go Strafe des drittplatzierten Campanico (Rosberg Audi) kam man auf Rang 3 vor und verkürzte den Abstand zum ARGO Audi von Frank Kechele radikal. Drei Runden vor Schluss zog Hennerici vorbei und sicherte mit Rang 2 wertvolle Punkte, so dass Hennerici / Ludwig nun die ärgsten Verfolger von Abt / Seyffarth sind. Diese hatten nach einem Reifenschaden aufgeben müssen und blieben daher punktlos. Kechele / Giermaziak hielten Rang 3 vor einem heranstürmenden Christian Hohenadel (#18 Corvette). «Die Corvette und Alpina waren heute einfach sehr stark und haben von ihrem hohen Drehmoment beim herausbeschleunigen profitiert» urteilte Kechele.

Die weiteren Punkteränge gingen an Tim Bergmeister / Frank Schmickler (Mühlner Porsche), Henri Moser / Christopher Haase (Phoenix Audi), Cesar Campanico / Nicolas Armindo (Rosberg Audi) und Florian Gruber / Peter Terting (Abt Audi). Nicht ins Ziel kam Sven Hannawald im Buchbinder Porsche, der im Kiesbett der Dunlop Kehre strandete.

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