Peterhansel: «Diese neue Dakar ist großartig»

Von Toni Hoffmann
Dakar Auto
Der 13-fache Rekordhalter Stéphane Peterhansel erzielte im Mini Buggy am Mittwoch seinen ersten Tagessieg und brachte sich wieder ins Spiel, er lobte die neue Rallye Dakar mit der Premiere in Saudi-Arabien.

Die saudi-arabische Erstausgabe der Rallye Dakar brachte in Bezug auf den sportlichen Teil bislang keinen Anlass zur Kritik. Das Spitzenfeld ist für Dakar-Verhältnisse am fünften Tag ziemlich dicht beieinander. Von größeren Dramen blieb die 42. Rallye Dakar bislang zum Glück verschont.

«Mr. Dakar» wollte sich bei der 42. Ausgabe endlich einen lang gehegten Traum erfüllen und mit seiner Gattin Andrea, so wie im FIA-Cup für Cross-Country-Rallyes, beim Marathon-Klassiker zusammen starten. Doch die gesundheitliche Situation seiner Frau erforderte ein Umdenken und die Verpflichtung des Portugiesen Paulo Fiuza. Peterhansel musste daher die Streckennotizen auf Englisch erstellen statt auf Französisch.

Der Durchbruch nach einem eher verhaltenen Start kam für Peterhansel am vierten Tag, als er die 453 km lange Prüfung zwischen Neom und Al-Ula gewann.

«Nach den ersten Tagen mit einigen Hindernissen fühlt es sich nun gut an, auch wenn wir uns kurz verfahren haben», meint der Gesamtdritte Peterhansel hinter seinem Teamkollegen Carlos Sainz und dem Vorjahressieger Nasser Al-Attiyah (Toyota Hilux). «Es war gewiss nicht die perfekte Prüfung für uns, aber es ist schön, diese gewonnen zu haben. Am Anfang war es etwas kompliziert. Carlos verlor ein bisschen Zeit, aber er hat großartige Arbeit geleistet, weil er immer nach vorne schaute. Er war wirklich der beste Performer, er hat uns angetrieben. Es gab auf dieser Prüfung mehr Steine als erwartet. Die letzten 60 Kilometer waren wirklich kompliziert. Wir haben es geschafft. Ich konnte mich auch mit meinem Beifahrer besser und präziser verständigen, es geht voran.»

Nach fünf Tagen ist Stéphane Peterhansel mit dieser neuen Dakar rundum zufrieden. «Diese neue Dakar ist großartig, es gibt alle Zutaten: die Schönheit der Landschaften, die Komplexität der Navigation, die Auswahl nach der Härte des Ereignisses. Es gibt keinen Anlass für Kritik am Veranstalter. Leider gibt es nicht viele Zuschauer.»

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