Dakar»: Rekordsieger Peterhansel führt

Von Toni Hoffmann
Dakar Auto
Rekordsieger Stéphane Peterhansel

Rekordsieger Stéphane Peterhansel

Auf der zweiten Etappe der 36. Rallye Dakar von San Luis ins 800 km entfernte San Rafael hat der elfmalige Rekordsieger Stéphane Peterhansel die Führung übernommen.

Der Vorjahressieger setzte im Mini des deutschen X-raid-Teams auf der 433 km langen Entscheidung seine erste Bestzeit in diesem Jahr und übernahm damit auch die Führung. Er lag danach 28 Sekunden vor Carlos Sainz im SMG-Buggy und schon 4:10 Minuten vor seinem Mini-Kollegen Nasser Al-Attiyah. Nur neun Sekunden hinter dem Katarer rangierte Nani Roma im dritten Mini. Pech hatte der Vortagessieger Carlos Sousa, der mit einem Turboladerschaden am Great Wall Haval im ersten Abschnitt vorerst liegen blieb.

Die 433 km lange Entscheidung mit einer großen Schleife um das argentinische San Luis wurde als die schnellste Prüfung der diesjährigen Rallye Dakar eingestuft. Nach anfangs schnellen Passagen führte die Strecke im zweiten Abschnitt erstmals entlang von Dünen. Auf den letzten 100 Kilometern ging die Strecke von den grauen Dünen in Sandpassagen über.  

Dort war Peterhansel in seinem Element. Verlor er am Vortag noch Zeit wegen eines schleichenden Plattfusses, stampfte er mit 3:52,05 Stunden für die 433 Kilometer auf Bestzeit die schnellste Zeit in den argentinischen Boden. 46 Sekunden nahm er dort dem Zweitschnellsten Sainz, Dakar-Sieger von 2010, und dessen deutschen Beifahrer Timo Gottschalk ab.

Nach dem Pech am Sonntag brachten sich Giniel de Villiers und sein deutscher Co-Pilot Dirk von Zitzewitz, die ersten Gewinner der Rallye Dakar in Südamerika, wieder in Erinnerung. Sie notierten im Toyota Hilux die drittschnellste WP-Zeit. Damit machten sie im Gesamtklassement einen großen Sprung vom 27. auf den 6. Gesamtrang (17:10 Minuten zurück).

Mit der Verbesserung vom 27. auf den 25. Gesamtrang beendeten die beiden Deutschen Stephan Schott/Holm Schmidt im Mini All4 den zweiten Rallyetag.

Ergebnis nach der 2. von 13 Prüfungen:

1. Peterhansel/Cottret (F) Mini: 6:17:02 h.
2. Sainz/Gottschalk (E/D) SMG-Buggy: + 28 sec.
3. Al-Attiyah/Cruz (QA/E) Mini: + 4:10 min.
4. Roma/Perrin (E/F) Mini: + 4:19
5. Terranova/Fiuza (RA/P) Mini: + 8:31
6. De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D) Toyota Hilux: + 17:10
7. Laveille/Garcin (F) Haval: + 20:59
8. Varela/Gugelmin (F/BZ) Mitsubishi: + 36:00
9. Holowzcyc/Zhiltsov (PL/RUS) Mini: + 37:08
10. Dabrowski/Czachor (PL) Toyota: + 38:08

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