Ford mit schwerem Dakar-Einstand

Von Toni Hoffmann
Dakar Auto
Der Ford Ranger bei der Rallye Dakar

Der Ford Ranger bei der Rallye Dakar

«Dakar»-Neuseinsteiger Ford hat mit dem Ranger unter Lucio Alvarez und Ronnie Graue die erste Halbzeit des Marathon-Klassikers überstanden.

Ford hat bei seiner «Dakar»-Premiere die erste Hälfte der sechsten Südamerika-Ausgabe überstanden und das Biwak im Salta, dem Ort des Ruhetags am Samstag, erreicht. Die Argentinier Lucio Alvarez und Ronnie markierten im Ford Ranger (V8-Motor/5.000 ccm) auf der 424 km langen Prüfung des Abschnitts von Tucuman nach Salta trotz eines Reifenschadens die 14. Tageszeit. Im Gesamtklassement belegte das bei der «Dakar»-Premiere ziemlich gebeutelte Team den 45. Rang.

Für Alvarez/Graue war es wie die anderen Teams im argentinischen Sommer wieder einmal ein harter Tag. Die Temperaturen lagen erneut um die 40° C. Die sechste Prüfung war wie andere Entscheidungen zuvor wieder zweigeteilt mit einem 164 km neutralisierten Abschnitt. Die Verhältnisse über raues Gelände und teils felsigen Untergrund entsprachen mehr dem Charakter einer Schotterprüfung in der regulären Rallye-Weltmeisterschaft.  

Wie andere Teams freuen sich Alavarez und Graue auf die Pause am Samstag. Für die Ford-Mechaniker aber gibt es keine Pause. Sie müssen den Ford Ranger für die restlichen 4.700 Gesamtkilometer in Chile und die verbleibenden 13 Prüfungen mit einem Streckenanteil von ca. 3.000 km wieder auf Vordermann bringen.  

«Wir sind froh, heute wieder einen ziemlich guten Tag erwischt zu haben», meinte Alvarez. «Wir hatten aber stark mit dem dichten Staub der Trucks, die vor uns waren, gerade im ersten Abschnitt der Prüfung zu kämpfen. Das Überholen war ziemlich schwierig. Erst auf dem zweiten Abschnitt, auf dem es weniger Staub gab, konnten wir endlich unser Tempo steigern. Wir sind am Morgen auf der 40. Position gestartet und kamen mit der 14. Tageszeit ins Ziel. Abgesehen von dem Reifenschaden auf den letzten acht Kilometern lief es für uns diesmal gut. Das Auto ließ sich gut steuern. Das Handling war gerade in den Kurven okay. Der Motor ist sehr stark. Jetzt hoffen wir auf eine Fortsetzung mit weniger Problemen».  

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