Peterhansel baut Führung aus

Von Toni Hoffmann
Rekordsieger Peterhansel findet zur alten Form zurück.

Rekordsieger Peterhansel findet zur alten Form zurück.

Rekordsieger Stéphane Peterhansel findet immer mehr zu seiner alten «Dakar»-Dominanz zurück.

Stéphane Peterhansel hat am vierten Wertungstag der 32. Rallye Dakar als weiterhin Gesamtführender Chile erreicht. Der 44-jährige Franzose mit Schweizer Wohnsitz hat im BMW X3 des hessischen X-Raid-Teams seine am Montag erstmals übernommene Führung auf 7:36 Minuten Vorsprung zum spanischen VW-Piloten Carlos Sainz ausgebaut. Mit einem Rückstand von 9:56 Minuten behaupteten der Berliner Timo Gottschalk und sein Fahrer Nasser Al-Attiyah (Katar) im zweiten VW Touareg den dritten Platz vor ihrem US-amerikanischen Teamkollegen und letztjährigen Dakar-Zweiten Mark Miller mit einem Rückstand von 19:25 Minuten.

«Mr. Dakar» Peterhansel, mit sechs Motorrad-, drei Automobil- und nun 52 Etappensiegen erfolgreichster Dakar-Teilnehmer, lässt seine letztjährige Schlappe, als er wegen Überhitzung des erstmals eingesetzten Mitsubishi-Dieselmotors zur Halbzeit aufgeben musste, vergessen. Den nahen Tagessieg musste er jedoch um nur eine Sekunde geschlagen dem US-Amerikaner Robby Gordon in seinem Hummer-«Monster» überlassen. «Es macht wieder Spaß. Jetzt kommt für mich die Dakar, wie ich sie kenne», sagte die Neuverpflichtung im Team des BMW-Erben Sven Quandt.

Weil viele Teilnehmer wegen der schwierigen Piste der dritten Prüfung erst sehr spät das Etappenziel in Fiambala erreichten, wurde die vierte Prüfung 90 Minuten später gestartet und um 40 km auf 163 km verkürzt. Von Fiambala führte die Dienstagetappe über den 4.726 km hohen San Francisco-Pass, dem höchsten Punkt einer Motorsport-Veranstaltung, hinab in die chilenische Atacama-Wüste am Pazifik. Die trockenste Wüste der Welt mit den höchsten Sanddünen weltweit bildet bei der zweiten Südamerika-Auflage mit vier Entscheidungen, vielleicht auch schon mit Vorentscheidungen, den Schwerpunkt der 32. Rallye Dakar.

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