Der Nürburgring ruft: Start in den DTM-Endspurt

Von Otto Zuber
Lucas Auer

Lucas Auer

Mercedes reist mit gestärktem Teamgeist zu den Saisonrennen 13 und 14 in die Eifel. Ring-Experte Lucas Auer fuhr in drei der letzten vier Qualifyings auf dem Nürburgring die schnellste Rundenzeit.

Lucas Auer (22 Jahre, Österreich): Ich freue mich wirklich auf den Nürburgring, auf dem ich in der Vergangenheit schon erfolgreich gewesen bin. Ich werde versuchen, daran am kommenden Wochenende anzuknüpfen. Aber das Wichtigste ist, Punkte einzufahren und im Endspurt noch einmal anzugreifen.

Gary Paffett (36 Jahre, England): Es macht viel Spaß, auf dem Nürburgring zu fahren. Als Team erwischten wir in Zandvoort nicht gerade eines unserer besten Wochenenden. Deshalb werden wir versuchen, uns am Nürburgring zu steigern. Das Saisonende rückt immer näher und somit ist es wichtig, einige gute Ergebnisse einzufahren. Persönlich möchte ich auf das Podium fahren und vielleicht meinen ersten Sieg des Jahres erzielen.

Paul Di Resta (31 Jahre, Schottland): Ich freue mich wie immer vor allem darauf, wieder ins Auto zu steigen. Erst recht auf dem Nürburgring, auf dem ich sehr gerne fahre. Die Saison geht nun in die entscheidende Phase und wir wollen als Hersteller das Beste aus dem Wochenende herausholen. Nach einem schwierigen Wochenende in Zandvoort reisen wir bestmöglich vorbereitet in die Eifel und können den Spieß dort hoffentlich umdrehen.

Robert Wickens (28 Jahre, Kanada): Die Saison neigt sich langsam dem Ende und leider verlief sie nicht ganz so, wie wir es uns gewünscht hatten. Dennoch steht es außer Zweifel, dass der Speed vorhanden war. Mein Team und ich haben großartige Arbeit abgeliefert, aber leider hatten wir immer wieder Pech. Jetzt müssen wir versuchen, die Pechsträhne am Nürburgring zu durchbrechen. Ich habe sehr hart trainiert und das Fitness-Camp hat viel Spaß gemacht. Entsprechend bin ich fitter denn je, um gute Ergebnisse einzufahren.

Edoardo Mortara (30 Jahre, Italien): Ich bin heiß auf die nächsten drei Rennwochenenden auf dem Nürburgring, in Spielberg und in Hockenheim. Normalerweise sollten das gute Wochenenden für mich sein. Ich habe auf jeder der drei Strecken bisher mindestens einmal gewonnen. Auf dem Nürburgring war ich immer konkurrenzfähig. Die Wetterbedingungen sind eigentlich fast immer gemischt, das macht es umso interessanter. Hoffentlich wird es auch in diesem Jahr ein gutes Wochenende für uns.

Maro Engel (32 Jahre, Deutschland): Der Nürburgring ist in den letzten Jahren zu einer Art zweiter Heimat für mich geworden. Ich bin dort viele Rennen gefahren und hatte dort natürlich mit dem Sieg beim 24-Stundenrennen ein ganz besonderes Erlebnis. Entsprechend komme ich immer sehr gerne in die Eifel zurück. Selbstverständlich würde ich auch wahnsinnig gerne mit meinem DTM-Auto auf der Nordschleife Rennen fahren. Aber auch die Grand Prix-Strecke hat es in sich und bietet den Fans packendes Racing. Nach der Enttäuschung in Zandvoort möchten wir am Nürburgring zurückkommen. Der Reifenschaden am Sonntag hat mich im zweiten Rennen einen Podestplatz gekostet. Aber wir nehmen das Positive mit und versuchen, das an diesem Wochenende in eine gute Leistung umzusetzen.

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef: Zandvoort war sicher nicht das Wochenende, das wir uns erhofft haben. Umso wichtiger werden jetzt die kommenden beiden Rennen am Nürburgring. Die letzten Jahre waren wir dort immer wettbewerbsfähig und mit Luggi haben wir einen richtigen Ring-Experten in unseren Reihen: In den letzten vier Qualifyings ist er dort dreimal die schnellste Runde gefahren. Gerade in einer engen Meisterschaft wie der DTM sieht man so etwas extrem selten. Aber auch unsere anderen Fahrer haben auf dem Nürburgring durchaus schon Erfolge gefeiert. Wir sind zuversichtlich, dass ein gutes Wochenende in der Eifel vor uns liegt." 
 

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