Porsche-Premiere für Vettel: «Gene seines Bruders»

Von Andreas Reiners
DTM

Fabian Vettel muss sich nach dem Aus des Audi TT Cup neu orientieren. Eine Option: Der Porsche Carrera Cup. Ein erster Test verlief erfolgreich.

Nach seinem ersten Test in einem Porsche 911 GT3 Cup besprach sich Fabian Vettel noch an der Rennstrecke mit seinem berühmten Bruder. Sebastian Vettel ist derzeit am anderen Ende der Welt, der viermalige Weltmeister bestreitet am Sonntag das 16. Saisonrennen der Formel 1 in Japan. Trotzdem nahm sich der 30-Jährige die Zeit, mit seinem jüngeren Bruder die Testfahrt zu besprechen und eine Analyse vorzunehmen, wenn auch nur am Telefon.

Fabian Vettel hatte sich auf dem Hockenheimring mit dem 485 PS starken Rennwagen von raceunion Huber Racing vertraut gemacht. raceunion Huber Racing nutzte den Testtag, um sich auf das anstehende Saisonfinale des Porsche Carrera Cup Deutschland vom 13. bis 15. Oktober in Hockenheim vorzubereiten.

In diesem Rahmen nutzte Vettel die Chance, bei vier Sessions à 45 Minuten erste Erfahrungen mit einem heckangetriebenen Rennwagen zu sammeln. Regnerische Bedingungen während des gesamten Tages sorgten für eine zusätzliche Herausforderung. 

Vettel stieg in dieser Saison in den Motorsport ein und feierte sein Debüt im Audi TT Cup. Seinen größten Erfolg fuhr er im September am Nürburgring ein, als er bei schwierigen Bedingungen als Zweiter erstmals auf dem Podium stand. « Zwei Rennen sind es noch im TT Cup, Mitte Oktober in Hockenheim. In der Gesamtwertung belegt er mit 113 Punkten den neunten Platz.

Mit dem Finale in Hockenheim wird der TT Cup nach drei Jahren allerdings Geschichte sein, Vettel muss sich umorientieren. Gut möglich, dass wir ihn dann in Zukunft im Porsche weiter im Rahmenprogramm der DTM sehen.

Das deutete zumindest Teamchef Christoph Huber an: «Wir haben schnell gesehen, dass in Fabian die Gene seines Bruders stecken. Er hat sich trotz teilweise schwieriger Bedingungen auf der Strecke ausgezeichnet geschlagen. Wir waren beeindruckt, wie schnell er sich an den Porsche 911 GT3 Cup gewöhnt hat und wie zügig er seine Bremspunkte auf der Strecke anpassen konnte. Immerhin war es seine erste Fahrt in einem Rennauto mit Heckantrieb. Es macht uns stolz, dass wir Fabian bei seinen ersten Schritten im Porsche Rennwagen begleiten durften. Es ist uns eine Ehre, die weiteren Schritte des jüngeren Bruders von Weltmeister Sebastian Vettel begleiten zu dürfen. Nach dem Saisonfinale in Hockenheim schauen wir, wohin die Reise führt.»

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