DTM: Wo bleiben die BMW-Kundenteams?

Von Andreas Reiners
DTM
BMW will zwei Autos stellen

BMW will zwei Autos stellen

WRT geht 2019 in der DTM als Audi-Kundenteam an den Start. Auch BMW will zwei Autos zur Verfügung stellen. Einig ist man sich aber noch nicht.

Das W Racing Team stürzt sich mit Enthusiasmus in das DTM-Abenteuer: Das Audi-Kundenteam absolviert in Jerez die ersten Testfahrten, um sich auf die neue Herausforderung einzustellen. Zwei Autos wird WRT 2019 einsetzen.

Das Team existiert seit 2009, machte sich aber bislang im GT-Bereich einen Namen. Die Tourenwagenserie ist eine Herausforderung, der nächste Schritt.

«Wir sind alle sehr aufgeregt, dabei zu sein. Es ist eine große Herausforderung. Wir wissen, dass es nicht einfach wird. Wir sind sehr fokussiert, alles richtig zusammenzubekommen», sagte Teamchef Vincent Vosse.

Die Kundenteams sollen zusätzliche Würze ins Feld bringen, dabei ein bisschen auch die Rolle des David im Kampf gegen den Goliath (Hersteller) übernehmen.

Deshalb soll das auch noch nicht alles sein, was Privatteams betrifft. Denn auch BMW arbeitet weiter fleißig daran, würde ebenfalls zwei Autos stellen. Motorsportdirektor Jens Marquardt verhandelt mit zwei Interessenten, wie er bei der Saisonabschluss-Feier bestätigte und sprach von «intensiven» Bemühungen.

Vor einigen Wochen hatte Rowe Gespräche bestätigt, daneben wurde auch Walkenhorst als möglicher Interessent genannt. Rowe-Teamchef Hans-Peter Naundorf hatte im Oktober die Chancen auf einen Einstieg auf 50 Prozent beziffert.

«Wir sind nach wie vor an dem Thema dran, sehr intensiv. Wir haben noch immer nicht den Status erreicht, dass wir unser Kundenteam vorstellen können. Aber wir bereiten uns so darauf vor, dass wir das im nächsten Jahr unterstützen können. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen wirklich zu einer Lösung kommen», sagte Marquardt.

Unkompliziert ist so ein Projekt schließlich nicht. «Bei einem Privatteam musst du vieles auf die Beine stellen. Fahrer, Sponsoring-Pakete, und und und», erklärt Marquardt.

Gemeinsam mit den Interessenten sei man noch nicht soweit, dass das Paket stehe und man loslegen könne, so Marquardt: «Aber ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass wir eine Lösung kriegen. An der Konstellation arbeiten wir noch.» Heißt: Entweder ein Team geht mit zwei Autos an den Start oder zwei Teams mit jeweils einem Boliden.


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