Aston Martin: Keine Angst vor der DTM!

Von Andreas Reiners
DTM
Florian Kamelger

Florian Kamelger

Am 20. Februar gewährt R-Motorsport einen ersten, tieferen Einblick in das DTM-Programm für 2019. Die Verantwortlichen gehen mit einem guten Gefühl in die heiße Phase.

Die Herausforderung ist groß. Sehr groß. 2019 beginnt eine neue Ära in der DTM, mit neuen Autos, mit neuen Regeln, dazu BMW und Audi als gestandenen Gegnern – bei R-Motorsport wissen sie, worauf sie sich mit dem Schritt in die Tourenwagenserie einlassen.

Was aber alles nichts am selbstbewussten Ansatz ändert. «Wir lassen uns von der DTM nicht einschüchtern», sagt Teamchef Florian Kamelger dtm.com. «Im Gegenteil, wir freuen uns auf die Herausforderung. Wir haben das Gefühl, dass wir hochprofessionelle Partner und eine starke Basis haben, auf der wir unser Programm aufbauen können.»

Kamelger ist wie sein Geschäftspartner Andreas Baenziger Mediziner (Orthopädie und Unfallchirurgie), aber auch Motorsport-Enthusiast. Baenziger und ihm gehören das Motorsport-Unternehmen AF Racing und das Rennteam R-Motorsport. Es ist das Team, das gemeinsam – in einem Joint-Venture-Unternehmen - mit dem früheren Mercedes-Werksteam HWA den DTM-Einsatz der Aston Martin Vantage übernimmt.

«Ich bin wirklich gespannt darauf, herauszufinden, wie unsere Partnerschaft mit HWA uns in die Lage versetzen wird, bei der gemeinsamen Arbeit an unseren Serien- und Rennautos die Grenzen zu verschieben und in punkto neue Technologien Pionierarbeit zu leisten», sagte Kamelger.

Der 42-Jährige weiß, wie «einzigartig» der Ruf von HWA ist. In der Tat wird die unbestrittene Kompetenz der erfolgreichsten Mannschaft in der DTM-Geschichte von der Konkurrenz auch immer wieder als Grund angeführt, warum Aston Martin möglicherweise sofort ein gewichtiges Wörtchen mitreden kann. Auch wenn man den Einstieg bei aller Kompetenz nicht mal so im Vorbeigehen stemmt.

Kamelger: «Ich habe das Gefühl, dass wir das Zeug haben, gemeinsam ein sehr erfolgreiches DTM-Team auf die Beine zu stellen. Wir haben gemeinsam bis in die Tiefe überprüft, wie wir gemeinsam arbeiten, interagieren und vorgehen können und wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Partnerschaft stark ist.»

Wie stark genau? Das wird sich Anfang Mai erstmals zeigen, wenn mindestens zwei, im Idealfall vier Aston Martin in der Startaufstellung stehen sollen. Zwei Testgelegenheiten gibt es bis dahin noch: Anfang März in Jerez und im April auf dem Lausitzring. Spätestens dann sollte das Projekt startbereit sein. Näher vorgestellt wird es am 20. Februar, dann sollen auch die Fahrer feststehen.

«Wir werden definitiv gut genug fürs vordere Drittel der Startaufstellung sein», erklärt Kamelger: «Allerdings ist es noch etwas zu früh, um über Siege zu reden. Immerhin treten wir gegen zwei große Hersteller an, die in der DTM etabliert und bekanntermaßen sehr stark sind. Nichtsdestoweniger wollen wir zeigen, was wir können. So ist es halt. Wenn du deine ersten Schritte machst, willst Du auch nicht sofort Olympiasieger über 100 Meter werden.»


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