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Hilfe für Aston Martin: «Ein schwieriger Prozess»
Eine Nach-Homologation für Aston Martin bleibt weiterhin ein Thema in der DTM. Gerhard Berger hätte kein Problem damit, ein Selbstläufer ist es deshalb noch lange nicht.
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Gerhard Berger weiß, was er an Aston Martin hat. Als Retter der DTM will der Serienchef den Neuling und Mercedes-Ersatz nicht bezeichnen. Aber in diese Richtung geht es schon, immerhin stemmt der Neuling einen sehr kurzfristigen Einstieg.
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Die DTM hätte es mit einem Übergangsjahr nur mit Audi und BMW geschafft, aber Aston Martin bereits 2019 am Start zu haben, hat der Serie fraglos einen Schub verliehen. Was angesichts der kurzen Vorbereitungszeit unvermeidbar war: Aston Martin hat trotz des erfahrenen Technikpartners HWA noch einen deutlichen Rückstand auf die Konkurrenz von Audi und BMW. Deshalb rückt nun eine Option in den Bereich des Möglichen, die es in der Vergangenheit zwar schon gab, die aber immer für Diskussionen und Probleme gesorgt hat: Zugeständnisse, in welcher Form auch immer.
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Im Fall von Aston Martin wäre es eine Nach-Homologation. Heißt: Bereiche, die eigentlich technisch eingefroren sind, werden geöffnet und können nochmal entwickelt und bearbeitet werden, um den Rückstand aufzuholen.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Der betrug auf dem Norisring, eine spezielle Strecke im Kalender, rund eine halbe Sekunde und mehr. Auch beim Topspeed fehlten rund acht km/h auf die Spitze.
Auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com, wie er zu dem Thema steht, sagte Berger: "Wir haben immer gesagt: Wenn wir diese Saison auf die neuen Motoren gehen und einer hat bei der Entwicklung einen falschen Weg eingeschlagen, dann werden wir nicht sagen: ‚Jetzt fährst du drei Jahre hinterher und darfst nicht reinschauen.‘ Was wir nicht machen werden, ist ein Ausgleich mit Gewichten." Aber: "Wenn es so ist, dass einer in der Grundauslegung einen Fehler gemacht hat, den er gerne korrigieren würde, wenn also jemand in einer Notsituation ist, dann kann man sich das anschauen. Und dann ist es egal, welche Marke das ist. Das finde ich total in Ordnung."
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Eine Entscheidung würde in der DTM-Kommission getroffen, mit der Zustimmung aller Beteiligten von ITR, DMSB, Audi und BMW. Ein Selbstläufer ist das selbst bei einem derzeitigen Rückstand, der nicht von der Hand zu weisen ist, nicht. Berger: "Dann heißt es ganz konkret: Um welchen Bereich geht es? Warum ist das so? Und alle müssen einer Meinung sein, dass das richtig ist. Dann kann man über sowas auch reden. Aber das ist ein schwieriger Prozess." Bei Aston Martin herrschte am Norisring nach den beiden Testtagen, die man im Vorfeld nachholen durfte, ein wenig Ernüchterung. Die Punkte, die man einfahren konnte, sind gut und schön, gehen aber in erster Linie durch Glück und Strategie. "Der Schritt, den wir gemacht haben, ist nicht groß. Denn große Schritte sind in der DTM nicht einfach. Und an einem homologierten Auto sind sie doppelt schwierig", sagte Teamchef Florian Kamelger SPEEDWEEK.com.
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Er sagt ganz klar: "Uns geht Power ab. Man findet viel Rundenzeit im Setup. Aber nicht so viel, wie wir brauchen." Die Zusatz-Homologation bleibt daher weiter eine Option, die gezogen werden könnte. "Die DTM hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es immer wieder Anpassungen gegeben hat. Das hat bislang dazugehört", so Kamelger. Denn: "Da draußen will keiner sehen, dass einer hinterherhinkt. Ich weiß auch, dass es nicht im Sinne der anderen ist. Das kann auch nicht im Sinne der Fans sein."
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