DTM-Rennstart: Darum kann es richtig peinlich werden

Von Andreas Reiners
DTM
DTM-Rennstart: Darum kann es richtig peinlich werden

DTM-Rennstart: Darum kann es richtig peinlich werden

Dass Startprozedere hat sich in dieser DTM-Saison verändert, was zu Fehlern und Fehlstarts führt. Bruno Spengler erklärt, worauf es ankommt.

Der wohl bitterste Fehlstart in dieser Saison war auch der legendärste: Tabellenführer René Rast würgte beim Samstagsrennen am Norisring spektakulär das Auto ab und fiel von Startplatz drei ans Ende des Feldes zurück.

Rast fühlte sich dabei «wie ein Volldepp. Es war wie bei einem normalen PKW auch. Ich hatte zu wenig Gas und habe die Kupplung zu schnell kommen lassen. Und dann dauert es natürlich etwas, bist das Auto neu startet», so Rast, der dann aber eine imposante Aufholjagd startete und mit dem größten Vorsprung in der Geschichte der DTM am Norisring (34,4 Sekunden) gewann.

Die Fahrer können in dieser Saison die Autos nicht mehr vorspannen, starten also ohne Handbremse, das Startprozedere ist schwieriger geworden, was sich durch zahlreiche Fehler zeigt, wie der von Rast. Eine elektronische Arretierung des Bremsventils via Schalter am Lenkrad sowie optische Hilfen (Dioden), die den optimalen Schleifpunkt der Kupplung anzeigten, sorgten für einen nahezu perfekten Start.

2019 kommt es beim Start stärker auf die Fähigkeiten der Fahrer an. Eine kurze Reaktionszeit wird ebenso belohnt wie der geübte Umgang mit der Kupplung. Wenn die Piloten in dieser Saison weiter vorspannen wollen, müssen sie das inzwischen komplett mit den Füßen machen.

«Man muss fokussiert sein, du musst schauen, dass du nicht zu aggressiv bist mit der Kupplung und dem Gas. Die Reifen drehen schnell durch oder der Turbo fällt in den Keller. Man kann viel gewinnen, aber auch viel verlieren. Das bringt einen gewissen Nervenkitzel. Ich finde es interessant», sagt BMW-Pilot Bruno Spengler.

Worauf es beim Rennstart ankommt, auf was der Fahrer achten muss: Spengler erklärt es im Video.

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