DTM Trophy: Champion darf sich im Audi R8 LMS zeigen

Von Rob La Salle
DTM
Ben Green

Ben Green

Der beste Junior der vergangenen Saison der DTM Trophy hat seinen Preis erhalten. Der Brite Ben Green absolvierte unlängst im Audi R8 LMS erfolgreiche Testfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs von Barcelona.

Damit ist der 23-Jährige dem Aufstieg in die DTM ein gutes Stück näher gerückt. Auch der künftige Champion der DTM Trophy wird mit einem ausgiebigen Test im GT3-Sportwagen belohnt, außerdem bekommt er eine Mitgift von 75.000 Euro.

«GT3 ist eine fantastische Klasse: wirklich schnelle Autos und toller Rennsport», lässt Ben Green im Interview mit dem Webportal dtm.com keinen Zweifel an seinem Ziel DTM. «Ein Traum, den ich gerne verfolgen würde.»

Über 50 Runden drehte er im Audi R8 LMS des Teams WRT. «Insgesamt bin ich fast zwei Stunden gefahren – eine tolle, spannende Chance, und ich habe sie sehr genossen.» Das Team WRT zählt zu den erfolgreichsten Mannschaften im GT3-Rennsport. In den vergangenen beiden Saisons glänzte der belgische Rennstall auch in der DTM, wird 2021 auf einen Start aber verzichten.

Ben Green startete seine Laufbahn klassisch im Kartsport, 2020 wechselte er aus der britischen GT-Meisterschaft in die DTM Trophy. Schon am ersten Rennwochenende im belgischen Spa-Francorchamps feierte er im BMW M4 von FK Performance Motorsport seinen ersten Sieg, stand weitere drei Mal auf dem Podium und setzte sich als Gesamtvierter unter 27 Piloten in Szene.

«Die DTM Trophy ist anspruchsvoll, die Wettbewerbsdichte sehr groß und als Vorbereitung hervorragend», so Green. «Der Schritt von den seriennahen GT-Sportwagen der DTM Trophy zur GT3 ist logisch. In jeder Hinsicht ist es ein Aufstieg. Mehr Leistung, kräftigere Bremsen, bessere Aerodynamik – in jedem Bereich gibt es in der GT3 eine Steigerung. Das macht die DTM Trophy ideal als Sprungbrett, als Vorbereitung für den Aufstieg in die GT3-Klasse.»

«Die DTM Trophy ist mit den seriennahen GT-Sportwagen der perfekte Unterbau für die DTM. Auf dieser professionellen Motorsport-Bühne können sich Fahrer und auch Teams bestmöglich in Szene setzen, um später in die Top-Klasse aufzusteigen», erklärt Frederic Elsner, Direktor Event der DTM-Dachorganisation ITR.

Neben den jungen Talenten profitieren davon vor allem die Teams aus der DTM. «Das ist einer von vielen Vorteilen der DTM-Plattform. Teams haben die Möglichkeit, ihren eigenen Nachwuchs in der DTM Trophy auszubilden. Ein Doppelprogramm ist auch aus Kostensicht interessant, da sich viele Synergien ergeben», führt Elsner aus. Die mit insgesamt 150.000 Euro dotierte DTM Trophy trägt bei sieben DTM-Events je zwei Rennen aus.


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