Mercedes-Pilot Paffett hilft den jungen Wilden

Von Andreas Reiners
DTM
Hilft dem Nachwuchs: Gary Paffett

Hilft dem Nachwuchs: Gary Paffett

Gary Paffett will als Routinier dem Nachwuchs im Mercedes-Kader unter die Arme greifen. Den DTM-Titel hätte er natürlich auch gerne.

Zwei Ziele hat Gary Paffett für die neue DTM-Saison: Dem Mercedes-Nachwuchs helfen und den Titel holen. Zwei ambitionierte Vorhaben, die der Brite sich da auf die Fahnen geschrieben hat. Das erste Ziel ergibt sich automatisch aus dem Kader der Stuttgarter, die neben Paffett noch fünf weitere Fahrer im Kader haben. Alle sind unter 24, der 18-jährige DTM-Neuling Pascal Wehrlein ist sogar der jüngste Pilot in der Geschichte der DTM.

Paffett ist im Gegensatz zu den jungen Wilden Wehrlein, Roberto Merhi (21), Daniel Juncadella (21), Christian Vietoris (23) und Robert Wickens (23) ein alter Hase: Der 32-Jährige bestreitet 2013 seine zehnte Saison in der DTM. «Ich bin schon ein paar Jahre dabei und weiß deshalb, wie es ist in dieser harten Serie bestehen zu können. Ich versuche natürlich, den Jungs so gut wie möglich zu helfen», sagte Paffett. Der dreifache Familienvater kann sich noch gut an sein Debüt erinnern. 2003 stand Paffett in der internationalen Formel-3000-Meisterschaft nach nur einem Rennen ohne Team da.

Dann erhielt er einen Anruf vom Team Rosberg. «Möchtest du in der DTM fahren? Wir haben ein Cockpit frei!». Wann das Rennen denn sei, fragte Paffett und war überrascht und schockiert zugleich. «Dieses Wochenende am Nürburgring!»Das Rennen konnte Paffett zwar aufgrund eines Unfalls nicht beenden, doch die Saison verlief erfolgreich: Der 32-Jährige holte die meisten Punkte der Fahrer, die im Jahreswagen fuhren.

Zehn Jahre später scheint der Brite bestens vorbereitet: Bei den Testfahrten vergangene Woche in Barcelona fuhr Paffett die beste Zeit aller Piloten. Zwar sage die Zeit nicht viel aus, gab der Routinier zu, doch das Ziel ist auch bei Paffett klar: «Den Titel holen.»  2005 war ihm das zum bislang einzigen Mal gelungen. Im vergangenen Jahr hatte Paffett die Meisterschaft trotz Führung im letzten Rennen an BMW-Pilot Bruno Spengler verloren. «Jetzt will ich es für Mercedes und mich richtige machen», kündigte Paffett an.

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