Bruno Spengler (BMW): Noch keine Kampfansagen

Von Andreas Reiners
DTM
Bruno Spengler

Bruno Spengler

Der Ex-Champion geht entspannt in die neue DTM-Saison. Auch wenn der Kanadier immer den maximalen Erfolg will.

Bruno Spengler erlebt man selten unentspannt. Der Kanadier weiß, was er kann. Und er weiß auch, was BMW kann. Heißt: Die Vorfreude ist nach dem verlorenen Titel im vergangenen Jahr groß, vor allem auf den neuen M4. Große Kampfansagen, dass er den Titel zurückholen will, gibt es aber (noch) nicht.

«Es ist noch keine Kampfansage-Zeit. Schauen wir erst einmal, wie wir uns entwickeln. Ich mache mir keinen Kopf darüber, gut oder nicht gut zu sein. Mein Ziel ist es, das Auto so gut wie möglich im Griff zu haben und bereit zu sein für das ersten Rennen», so Spengler zu SPEEDWEEK.com.

Soll heißen: Nach den letzten Tests in Budapest und Hockenheim steht am kommenden Wochenende der DTM-Saisonstart an. Und dann sieht Spengler auch, wo er letztendlich steht. Und wie die Erwartungen am Ende sein werden.

Kein Geheimnis macht Spengler aber daraus, dass er natürlich immer den maximalen Erfolg will. Das wollte der BMW-Pilot auch 2013, musste aber nach vier Nullnummern in Serie auf der Zielgeraden der Saison der Konkurrenz den Vortritt lassen. Mike Rockenfeller wurde im Audi Meister, Spenglers Teamkollege Augusto Farfus noch vor dem Kanadier Zweiter. Bereits in Hockenheim hatte Spengler die Saison aber abgehakt: Schon damals galt die volle Konzentration auf 2014.

«Ich bin einfach nie zufrieden mit dem, was ich erreicht habe, sondern will immer noch mehr. Das motiviert mich, das treibt mich an. Egal, ob eine Saison gut oder schlecht gelaufen ist: Am Ende mache ich einen Haken daran und konzentriere mich auf das nächste Jahr. Ich will immer den maximalen Erfolg. Da gibt es kein Geheimnis», so Spengler.

Für die neue Saison bekam der Champion von 2012 aber nicht nur ein neues Auto, sondern auch einen neuen Teamkollegen. Martin Tomczyk fährt 2014 ebenfalls für Schnitzer. Und hat ebenfalls den Titel im Visier. «Ich habe mir nie einen Kopf über meinen Teamkollegen gemacht», so Spengler. Deshalb fängt er auch jetzt nicht damit an.

Im Gegenteil: Beide wollen voneinander profitieren. «Martin und ich waren lange Zeit Konkurrenten, haben gegeneinander um den Titel gekämpft. Jetzt gehen wir gemeinsam für das BMW Team Schnitzer an den Start. Ich schätze Martin sehr, wir haben uns schon immer gut verstanden. Tomczyk, Spengler, Schnitzer – das ist eine sehr interessante und vielversprechende Kombination», so Spengler.

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