DTM Qualifying: Pole für Martin, Mercedes chancenlos

Von Andreas Reiners
DTM
Maxime Martin: Pole in Moskau

Maxime Martin: Pole in Moskau

Maxime Martin holt sich in Moskau überraschend die Pole Position vor Bruno Spengler und Nico Müller. Mercedes fährt erneut nur hinterher.

Die Verantwortlichen und auch die Piloten hatten es trotz des Sieges auf dem Norisring gebetsmühlenartig betont: In Moskau werde man erneut nicht konkurrenzfähig sein. Und das Qualifying zum fünften DTM-Saisonrennen bestätigte diese Einschätzung. Mercedes fährt der Konkurrenz weiterhin hinterher.

Die Pole Position auf dem Moscow Raceway sicherte sich am Samstag überraschend Rookie Maxime Martin im BMW. Martin brauchte für seine schnellste Runde 1:28,619 Minuten und hatte am Ende 0,019 Sekunden Vorsprung auf seinen Markenkollegen Bruno Spengler. Dritter wurde in Nico Müller (Audi) ebenfalls ein Rookie.

Titelverteidiger und Vorjahressieger Mike Rockenfeller landete auf dem vierten Platz vor seinem Audi-Markenkollegen Adrien Tambay. Hinter Augusto Farfus wird Spitzenreiter Marco Wittmann im Rennen am Sonntag (13.30 Uhr, live in der ARD) von Startplatz sieben aus ins Rennen gehen.

Bei Mercedes zeigte sich das inzwischen fast schon gewohnte Bild in dieser Saison. Vier Boliden schieden in Q1 bereits aus, der Rest in Q3. Bester Pilot der Stuttgarter ist Norisring-Sieger Robert Wickens auf Platz 14, gefolgt von Daniel Juncadella auf Rang 15.

In Q2 erwischte es neben drei Mercedes reichlich Prominenz. Jamie Green blieb im Audi ebenso auf der Strecke wie Timo Glock (BMW). In Mattias Ekström (Audi/11.) und Edoardo Mortara (Audi/12.) schieden auch zwei Verfolger von Spitzenreiter Wittmann vorzeitig aus. Der zweimalige Meister Timo Scheider fuhr seinen Audi sogar nur auf Platz 17.

Vier Mercedes in Q1 raus

In Q1 bot sich das übliche Bild: Fast nur Mercedes, die ihren Arbeitstag früh beenden mussten. Neben Pascal Wehrlein, Gary Paffett und Christian Vietoris schied ausgerechnet auch Lokalmatador Vitaly Petrov aus. Der Russe hatte satte 1,6 Sekunden Rückstand auf die zu diesem Zeitpunkt schnellste Zeit im Feld.
Die restlichen Mercedes waren ebenfalls mehr als eine Sekunde langsamer als die Spitze.

Und auch für Martin Tomczyk gingen im BMW die schwachen Qualifying-Leistungen weiter. Der Ex-Champion schied als 19. ebenfalls aus. Hinzu kommt, dass er nach seiner Kollision mit Paffett auf dem Norisrting noch um drei Plätze zurückversetzt wird.

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