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Jamie Green: Happy End nach Schicksalsschlag

Jamie Green musste ein wenig zittern. Der Brite hat zwar bereits zwei Kinder, doch natürlich ist eine Geburt immer etwas Besonderes, auch beim dritten Mal.

DTM

Im Artikel erwähnt


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Seine Frau war allerdings rund um den Saisonauftakt in Hockenheim ausgezählt, es hätte also durchaus sein können, dass Green im Auto sitzt, anstatt sein Neugeborenes in den Armen zu halten.

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Doch das Timing war perfekt: Am Montag vor dem Saisonstart der DTM auf dem Hockenheimring war es soweit: Der Audi-Pilot wurde zum dritten Mal Vater. Nach zwei Jungen freuten sich seine Frau und er über ein Mädchen.

"Die anderen beiden Kinder sind rechtzeitig vor dem Saisonstart zur Welt gekommen, deshalb war das sehr entspannt. Diesmal gab es das Fragezeichen, ob ich die Geburt verpasse. Dass das Kind wohlbehalten vor diesem Wochenende gekommen ist, war perfekt", sagte Green.

Und für das Ehepaar Green gab es zusätzlich eine schöne Überraschung, denn die beiden hatten vorher nicht wissen wollen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. "Wir haben schon zwei Jungs, deshalb hätten wir natürlich gerne ein Mädchen gehabt. Das haben wir, und wir sind natürlich sehr glücklich", sagte Green. Vor allem deshalb, weil seine Frau im vergangenen Jahr eine Fehlgeburt erlitten hatte. "Wir wussten, dass es ein Mädchen werden sollte. Das war schwer zu verdauen", gab Green zu.

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Was sagt sein Mercedes-Kollege Gary Paffett über Vaterfreuden? "Es hat mich zu einem besseren Menschen gemacht, weil ich Verantwortung übernehmen musste. Ich glaube aber nicht, dass es mein Rennfahren beeinflusst hat. Solange man das schafft, ändert sich die Performance nicht", sagte Paffett, der ebenfalls drei Kinder hat. Sobald er in das Auto steige, blende er Dinge wie seine Familie aus.

Auch Green konnte den Schicksalsschlag 2015 gut ausblenden: Er holte die meisten Siege aller Fahrer und wurde am Ende Vizemeister hinter Champion Pascal Wehrlein. Kein Wunder also, dass Green als einer der Favoriten in die neue Saison geht. Ein Umstand, den Green nicht als Druck empfindet sondern als Lohn dafür, dass er sich überhaupt in die Favoritenrolle gefahren hat.

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