António Félix da Costa: Pech bei GT-Masters-Debüt

Von Otto Zuber
DTM
António Félix da Costa

António Félix da Costa

Premiere für DTM-Fahrer António Félix da Costa: Auf dem Red Bull Ring in Spielberg gab er sein Debüt im GT-Rennsport.

Félix da Costa trat als Gastfahrer im ADAC GT Masters an und teilte sich mit BMW Motorsport Junior Jesse Krohn das Cockpit des von Schubert Motorsport eingesetzten BMW M6 GT3. Félix da Costa fühlte sich auf Anhieb in dem GT-Rennwagen wohl und stellte dies mit einer konstant schnellen Pace unter Beweis.

Im Qualifying am Samstag fuhr Krohn die zweitschnellste Zeit. Allerdings verlor das Fahrzeug aufgrund einer Disqualifikation den Platz in der ersten Startreihe. Das Rennen musste daher von ganz hinten aufgenommen werden.

Krohn und Félix da Costa kämpften sich mit einer hervorragenden Aufholjagd um über 20 Positionen nach vorn bis auf Rang neun. Dann jedoch wurde der BMW M6 GT3 von einem anderen Fahrzeug getroffen und so beschädigt, dass Félix da Costa die Box ansteuern und aufgeben musste.

Am Sonntag holte der Portugiese in seiner ersten GT-Qualifikation den starken vierten Startplatz. Diese Position hielt er auch im Rennen, bis er von einem Konkurrenten getroffen und von der Strecke gedreht wurde. Félix da Costa konnte sich auf Rang sieben wieder ins Feld einreihen, und verbesserte sich noch um einen Platz, ehe er den BMW M6 GT3 als Sechster an Krohn übergab.

Bei der unverschuldeten Kollision war es jedoch zu einer Beschädigung der Kupplung gekommen. Kurz nachdem Krohn das Steuer übernommen hatte, musste er das Fahrzeug mit defekter Kupplung im Kiesbett abstellen.

Der Portugiese über sein Debüt: «Am Sonntag hatten wir ein Topergebnis in Reichweite. Das Qualifying lief gut, und während des Rennens waren wir an der Spitzengruppe dran. Wir waren mittendrin im Kampf. Leider verlor dann der Fahrer hinter mir – offenbar aufgrund eines Defekts – die Kontrolle über sein Auto. Er traf mich, und dabei wurde unser BMW M6 GT3 beschädigt. Ich blieb draußen, da wir immer noch auf Rang sieben lagen, was einige Punkte eingebracht hätte. Aber ich merkte bereits, dass mit der Kupplung etwas nicht mehr stimmt. Als ich das Auto dann an Jesse übergeben hatte, ging die Kupplung gar nicht mehr. Es tut mir sehr leid für das gesamte Team, denn es hat so hart gearbeitet und wir hätten gern ein gutes Ergebnis für sie geholt. Ich denke, dass ein Podium möglich gewesen wäre, denn ich bin mir sicher, dass Jesse im zweiten Stint sehr stark gewesen wäre. Deshalb bin ich enttäuscht, aber gleichzeitig hat mir das Wochenende viel Spaß gemacht.»

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