Nie war der Nachteil geringer: Motoxracing Yamaha ohne Test in die SBK 2026
Während sich die meisten Teams der Superbike-WM 2026 über die nutzlosen Wintertests ärgern, freut sich das Yamaha-Team Motoxracing über das gesparte Geld: Rookie Mattia Rato fuhr nur Track-Days.
Motoxracing Yamaha hat das jüngste Fahrer-Duo der Superbike-WM 2026 unter Vertrag. Bahattin Sofuoglu geht mit 23 Jahren in seine zweite SBK-Saison, Rookie Mattia Rato ist 21 Jahre alt. Bei den Wintertests in Jerez und Portimão suchte man die beiden vergeblich: Das von Sandro Carusi geführte Team verzichtete auf die Reise nach Spanien und Portugal. Anders als in früheren Jahren hält sich der Nachteil angesichts der widrigen Wetterverhältnisse jedoch in Grenzen.
«Wir haben die offiziellen Superbike-Tests nicht absolviert und werden etwas unvorbereitet in Australien antreten, aber die anderen sind auch nicht optimal vorbereitet. Wir hatten alle etwas Pech mit dem Wetter», betonte Rato gegenüber Corsedimoto, für den Phillip Island ein Sprung ins kalte Wasser sein wird. «Beim Test in Australien werde ich zunächst versuchen, die Strecke kennenzulernen und mir in Ruhe ein paar Referenzpunkte einzuprägen. Vielleicht konzentriere ich mich am ersten Tag auf die Strecke, während ich am zweiten Tag versuche, mich an das Motorrad zu gewöhnen und Daten für das Wochenende zu sammeln. Dann sehen wir weiter.»
Rato fuhr 2025 noch in der italienischen Supersport-Serie und bereitete sich an verschiedenen Track-Days auf seine Debüt-Saison vor.
«Ich habe mit einer Serien-R1 trainiert, die das Team für mich vorbereitet hatte. Ich bin in Portimão, Jerez, Andalusien und Almería gefahren. Es lief alles ziemlich gut», berichtete der aus Monza stammende Italiener. «Im Moment fühle ich mich auf der 1000er noch nicht ganz wohl. Ich brauche noch etwas Zeit; ich fühle mich in vielen Streckenabschnitten noch etwas langsam, aber das ist völlig normal, wenn man von einer 600er auf eine 1000er umsteigt. Die Rundenzeiten waren am Ende aber recht gut. Ich wäre gerne ein paar Kilometer mehr gefahren, aber an meinen beiden Tagen in Portimão hat es an beiden Tagen geregnet. Ich hätte mich gerne besser vorbereitet, aber so war es nun mal.»
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