Felipe Massa: Die DTM ist in der engeren Auswahl

Von Andreas Reiners
DTM
Felipe Massa

Felipe Massa

Felipe Massa hat seine Formel-1-Karriere beendet, nicht jedoch seine Laufbahn als Rennfahrer. Was macht der Brasilianer im kommenden Jahr?

Es wäre das in der Vergangenheit bereits oft eingetretene Szenario: Ein Fahrer beendet seine Karriere in der Motorsport-Königsklasse und lässt seine Laufbahn in der DTM ausklingen. Felipe Massa wäre nicht der erste Pilot, der diesen Weg einschlägt.

Nun wird der Brasilianer seine Formel-1-Karriere nach dieser Saison beenden. Und natürlich stellt sich nun die Frage, was er 2017 machen wird. Denn Massa will weiterhin auf hohem Niveau Rennen fahren.

Eine Auswahl, was denn in Frage kommt, stellte Massas Vater beim brasilianischen TV-Sender SporTV vor. Die Ausgangslage: «Ohne Zweifel eine Topserie und mit der Chance, den Titel zu gewinnen.»
Massas Vater konkret: «Die WEC, die DTM, die Formel E. Es ist noch keine Entscheidung gefallen, aber es wird nicht auf eine andere Serie als eine von diesen dreien hinauslaufen.»

Massa und die DTM: Dieses Gerücht ist beileibe nicht neu. Massa flirtete bereits 2013 mit der Tourenwagenserie. Die Verantwortlichen fühlten sich damals geehrt. Es sei ein Lob und positiv für die DTM, hieß es. Doch mehr als ein Flirt war es nicht, Massa blieb bekanntlich in der Formel 1. Doch die DTM war immer wieder im Gespräch, wenn es um das Ende der Formel-1-Laufbahn des 35-Jährigen ging.

2014 besuchte er die DTM auf dem Norisring. «Ich denke, das ist eine großartige Meisterschaft. Ich verfolge die Rennen und mir gefällt, dass die Autos hier sehr konkurrenzfähig sind und es sehr eng zu und her geht. Ich finde, das ist eine wirklich gute Serie, und ich schaue mir die DTM-Rennen schon seit meiner Kindheit an. Heute ist das eine sehr wichtige Meisterschaft und vielleicht fahre ich hier in Zukunft auch einmal mit», sagte er damals. Inzwischen ist die WEC noch größer geworden, die Formel E stand zum damaligen Zeitpunkt erst vor ihrem Debüt.

Was ist also möglich? Wie sich Audi, BMW und Mercedes personell aufstellen, auch angesichts der geplanten Reduzierung auf nur noch 18 statt 24 Autos – darüber schweigen sich die Hersteller traditionell aus. Das Aufgebot wird grundsätzlich erst nach dem Saisonende verkündet.

Komplett unrealistisch ist das DTM-Szenario nicht, grundsätzlich wäre ein Name wie Massa natürlich auch erst einmal ein Gewinn für die DTM, die sich 2017 mit neuen Autos und einem neuen Reglement neu aufstellt. Natürlich weiß aber auch Massa, dass sich viele ehemalige Formel-1-Fahrer in der Vergangenheit vor allem beim Einstieg in die Serie sehr schwer mit der Umstellung auf einen Tourenwagen getan haben.

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