Uppsala-GP: Ivanov neuer Eisspeedway-Weltmeister

Von Peter Fuchs
Eisspeedway
Daniil Ivanov ist neuer Eisspeedway-Weltmeister

Daniil Ivanov ist neuer Eisspeedway-Weltmeister

Daniil Ivanov ist neuer Eisspeedway-Weltmeister. In Uppsala lag er bereits nach seinem zweiten Heat uneinholbar als neuer Eisspeedway-König fest.

Der neue Eisspeedway-Weltmeister Daniil Ivanov (26) beendete die Saison, so wie er sie begann: Mit einem GP-Sieg, der insgesamt sechste der Saison. Der Finaleinlauf am Sonntag beim Grand-Prix im schwedischen Uppsala war identisch mit dem WM-Gesamtergebnis: Ivanov gewann vor Dmtri Koltakov (21) und Dmtri Khomitsevich (27).

Koltakov unterlag dem neuen Regenten Ivanov im zweiten Durchgang des zehnten und abschliessenden Eisspeedway-Grand-Prix, hatte dadurch seine theoretischen Chancen auf den Titel verspielt und musste sich mit der Vizeweltmeisterschaft begnügen. Bereits nach dem ersten Tag in Uppsala hatte Dmtri Khomitsevich die Verteidigung der Bronzemedaille perfekt gemacht. Sein Bruder Vitali lag auf dem vierten Platz zu weit zurück, um sich noch mit dem letzten Edelmetall zu belohnen.

Spannend ging es um den fünften Platz zu: Franz Zorn (42) wollte dem Russen Pavel Tschajka (27) diesen noch streitig machen, bis auf einen Punkt hatte sich der Saalfeldener vor dem letzten GP an Tschajka herangepirscht, doch zwei Mal musste Zorn dem Russen Vortritt lassen. Nach der Niederlage im Halbfinale war die Entscheidung besiegelt: Mit dem sechsten Platz als bester Nicht-Russe beendet der Red-Bull-Pilot eine erfolgreiche Saison.

Für Günther Bauer (42) war nach einem Ausfall im dritten Durchgang die Luft raus. Nach dem Halbfinaleinzug am Samstag und den ersten Läufen am Sonntag wurde deutlich, dass der Schlechinger, der die Saison auf WM-Rang 10 beendet, sich wieder in der Weltspitze zurückgemeldet hat. Diese ist momentan zweigeteilt: Die Top-3 der WM, Ivanov, Koltakov und Dmtri Khomitsevich, fahren in ihrer eigenen Liga. Nur selten gelang es der zweiten Gruppe um Vitali Khomitsevich (34), Tschajka, Zorn, Krysov, Simon, Svensson, Bauer und Grzegorz Knapp (34) in ihre Reihe einzudringen.

Harald Simon (45) musste seinen siebten Platz kampflos Eduard Krysov überlassen. Der Österreicher zog sich beim Grand Prix in Inzell in der Vorwoche Fleischwunden und einen Muskelfaserriss am Unterarm zu und konnte nicht starten. 

Stefan Pletschacher (34) beendet die WM auf dem 14. Platz.

 In der ZDF Sportreportage am Sonntag (17.10 Uhr) wird es eine auf Günther Bauer zugeschnittene Reportage zum GP-Wochenende in Uppsala geben.

Eisspeedway-Grand-Prix 10 Uppsala/S

Vorläufe:
1. Daniil Ivanov (RUS) 15 Punkte
2. Dmtri Khomitsevich (RUS) 13
3. Dmtri Koltakov (RUS) 12
4. Vitali Khomitsevich (RUS) 11
5. Pavel Tschajka (RUS) 11
6. Eduard Krysov (RUS) 10
7. Franz Zorn (A) 10
8. Grzegorz Knapp (PL) 8
9. Stefan Svensson (S) 7
10. Per-Anders Lindström (S) 6
11. Jan Klatovsky (CZ) 6
12. Stefan Pletschacher (D) 3
13. Günther Bauer (D) 3
14. Fredrik Olsson (S) 2
15. Rene Stellingwerf (NL) 2
16. Robert Henderson (S) 1
17. Fredrik Johansson (S) 0
18. Niklas Svensson (S) 0

Semifinale 1: 1. Ivanov, 3 Punkte. 2. Tschajka, 2. 3. Zorn, 1. 4. Krysov, 0.

 Semifinale 2: 1.Koltakov, 3. 2. D. Khomitsevich, 2. 3. V. Khomitsevich, 1. 4. Knapp ,0.

Finale: 1. Ivanov, 3. 2. Koltakov, 2. 3. D. Khomitsevich, 1. 4. Tschajka, 0. 

WM-Endergebnis

1. Ivanov, 199 WM-Punkte. 2. Koltakov 178. 3. Dmtri Khomitsevich, 162. 4. Vitaly Khomitsevich, 119. 5. Pavel Tschaika (RUS), 107. 6. Zorn 104. 7. Krysov 82. 8. Harald Simon (A) 76. 9. Svensson 61. 10. Bauer 59. 11. Knapp 51. 12. Klatovsky 32. 13. Henderson 24. 14. Pletschacher 23. 15. Sergej Karachintsev (RUS), 18. 16. Sergej Makarov (RUS), 16. 17. Stellingwerf 15. 18. Antti Aakko (FIN) 11. 19. Max Niedermaier (D) 7.  

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