Almaty-GP kurz vor der Absage: Zu schlechtes Eis

Von Jan Sievers
Eisspeedway-GP
Die Strohballen werden nach innen verlegt

Die Strohballen werden nach innen verlegt

Der zweite Tag des Eisspeedway-Grand-Prix in Almaty steht kurz vor der Absage. Auf der Kunsteisbahn konnte zum geplanten Start keine wettbewerbsfähige Rennstrecke präpariert werden.

Die Fehler bei der Eispräparation begannen in der Nacht nach dem ersten Renntag in Almaty. Das ausgefahrene Eis wurde mit Schnee und Eissplittern aufgefüllt und konnte somit unmöglich bis zum zweiten Renntag zu einer homogenen Eisfläche gefrieren. Die ausgefahrenen Rillen des Vortags waren zum zweiten Renntag kein bisschen gefroren, sondern waren nur mit Schneematsch gefüllt.

Igor Kononov nahm die Sache selbst in die Hand und stellte beim Bohren im Eis fest, dass unter dem Schneematsch nur 7 cm Eis bis zum Beton waren. «Sie hätten die Rillen mit Pulverschnee auffüllen müssen und dann wässern», weiß Franz Zorn. «Durch die Eissplitter ist viel zu viel Luft zwischen dem Eis und kann somit nicht gefrieren.»

Günther Bauer wurde zum Fahrersprecher ernannt und leitet die Diskussionen mit der Jury. «Es ist ein Witz, du versinkst in den Rillen fast knietief, wie soll da Rennen fahren möglich sein», ärgerte sich der Bayer. Die Fahrer sind sich einig, dass Rennen fahren unmöglich ist.

Derzeit werden die Strohballen um zwei Meter nach innen verlegt, um die besonders beschädigte äußere Ideallinie auf den Geraden zu umgehen. Nach den Umbaumaßnahmen wird es eine neue Bahninspektion geben und entschieden, ob gefahren werden kann oder nicht.  

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