Vorgeschmack auf Le Mans: ELMS 2018 mit 41 Fahrzeugen

Von Oliver Müller
ELMS
Der Dallara LMP2 von SMP Racing traf bei den 24h von Le Mans auf den Toyota LMP1

Der Dallara LMP2 von SMP Racing traf bei den 24h von Le Mans auf den Toyota LMP1

Mit 17 LMP2-Rennwagen ist das europäische Pendant zur FIA WEC in dieser Saison extrem stark besetzt. Dazu kommen noch 18 LMP3 und sechs GTE-Wagen. Viele ELMS-Teams starten auch bei den 24h von Le Mans.

Am Freitagmittag um 15 Uhr ist es endlich soweit. Dann verkündet der ACO (Automobile Club de l’Ouest) welche 60 Fahrzeuge an der diesjährigen Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans teilnehmen. Im Vorfeld der Präsentation, die wieder in Paris stattfindet, haben die Verantwortlichen der ELMS (European Le Mans Series) nun bereits ihr Plateau der Saison 2018 vorgestellt. Und das macht jede Menge her. Mit 41 Vollzeit-Einschreibungen ist das kontinentale Championat richtig stark besetzt. Zwar steht aktuell noch nicht fest, welche der ELMS-Autos auch tatsächlich in Le Mans antreten, doch lässt die Liste einen kleinen Einblick zu, welche Teams in dieser Saison im LMP/GTE-Business unterwegs sein werden.

Satte 17 LMP2-Rennwagen führen die ELMS-Startliste an. So viele hat es in der Serie zuvor noch nie gegeben. Die Entries teilen sich auf vier Dallara P217, sechs Ligier JS P217 und sieben Oreca 07 auf. Der Riley Mk.30 hingegen ist auch 2018 kein Teil der ELMS.

Das Team AVF by Adrian Valles gibt sein ELMS-Serien-Debüt. Die spanische Mannschaft des Ex-Rennfahrers setzt dazu einen der vier Dallara an. Genauso treten auch wieder Cetilar Villorba Corse, SMP Racing und High Class Racing mit dem italienischen LMP2-Modell an.

Auf Seiten Ligiers sind mit United Autosports, Panis Barthez Competition, Algarve Pro Racing und IDEC Sport die selben Teams wie im Vorjahr mit von der Partie. Neu ist hingegen, dass United und IDEC ihr Aufgebot auf zwei Fahrzeuge verdoppeln.

Sowohl der Dallara als auch der Ligier durften über den Winter mit einem sogenannten Joker leicht überarbeitet werden. Das wird beide Modelle zum Klassenprimus Oreca aufschließen lassen und ordentlich Rennspannung erzeugen.

Auch im Oreca-Lager debütiert übrigens ein spanisches Team. Die aus dem Formelsport bekannte Truppe Racing Engineering von Alfonso de Orléans-Borbón setzt einen der insgesamt sieben LMP2 aus Südfrankreich ein. Ebenfalls neu in der Klasse ist die ehemalige LMP3-Equipe Duqueine Engineering. Außerdem vertrauen noch Dragonspeed, G-Drive Racing (zwei Wagen), Graff und APR Rebellion Racing auf den Oreca 07.

Auf zwei Marken konzentriert sich die GTE-Klasse. Drei Ferrari 488 GTE stehen drei Porsche 911 RSR gegenüber. Mit JMW Motorsport, Spirit of Race sowie Krohn Racing besteht das Aufgebot des italienischen Herstellers aus altbekannten Mannschaften.

Ähnlich sieht es bei Porsche aus. Proton Competition setzt zwei der mit Mittelmotor ausgestatteten 911er ein. Die italienische Mannschaft Ebimotors kehrt mit einem 911 RSR zum schwäbischen Hersteller und in die Klasse zurück.

Mit insgesamt 18 Fahrzeugen ist die LMP3-Kategorie die zahlenmäßig am stärkten besetzte Klasse. Doch bis auf drei Norma M30 sind sonst nur Ligier JS P3 in der Klasse vertreten. «Die European Le Mans Series festigt ihre Position als weltweit führende kontinentale Langstrecken-Serie. Wir sind sehr erfreut, dieses 41 Wagen starke Feld zu sehen. Die LMP3 zieht weiterhin großes Interesse an. Die LMP2 ist stärker als je zuvor und in der LMGTE wollen immer mehr Qualitätsteams und Fahrer in der ELMS teilnehmen», ist ACO-Präsident Pierre Fillon begeistert.

Saisonstart der ELMS ist am 15. April in Le Castellet.

Hier die Entrylist der ELMS 2018


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