Vize-Champ Alex Marquez (Ducati/11.) sieht keine Schuld bei sich
Gresini-Ducati-Fahrer Alex Márquez war im MotoGP-Sprint von Buriram in der Startphase Auslöser des ersten Aufregers des Jahres. «AM73»schilderte nach dem verpatzten Auftakt eine Sicht der Dinge.
Alex Marquez (29) sorgte gleich in der ersten harten und kritischen Bremszone des
Während sich der von der Strecke gedrängte Fabio Di Giannantonio härteres und verlässlicheres Durchgreifen der Renndirektion wünsche, sah Alex Marquez den frühen Zwischenfall weit weniger dramatisch: «Ich hatte einen guten Start und war dann parallel mit Diggia. Wir haben mehr oder weniger gleichzeitig gebremst. «Diggia» ging von außen rein, ohne auf mich zu schauen, und Raul war direkt vor mir. Dann kam der Punkt, als Fabio mir die Spur nahm.»
Alex Marquez musste in dieser Situation rasch reagieren: «Ich wusste: Wenn ich noch härter bremse, klappt mir wohl das Vorderrad ein und wir stürzen dann alle drei. Wenn ich aufmache, dann gehen wir weit und kommen wieder auf die Piste zurück – so war es auch dann. Ich hatte keine andere Option.» In Richtung des Italieners und Markenkollege sagte Alex Marquez: «Ich denke, es ist nicht sehr clever, wenn man in der Startphase eine Position von außen verteidigt.» Hatte der Vizeweltmeister daraufhin eine Strafe gegen sich erwartet? «Nein!», so die schnelle Antwort.
Marquez weiter: «Das Rennen hatte dann viele positive Dinge geliefert. Ich habe einige Fahrer überholt – der Rhythmus war gut. Wir haben mehrere Punkte aus der Qualifikation verstanden. Wir sind nicht happy mit dem Ergebnis, sind jetzt aber näher an unserem Soll – dort, wo wir stehen können. Wir haben für den Sprint kleine Änderungen gemacht. In diesem Jahr ist es seltsam – es läuft alles über den Kurveneingang. Die Traktion und der Scheitelpunkt funktionieren hingegen noch nicht so gut. Wir haben aber nun ein wenig das Fahrverhalten am Scheitelpunkt verbessert.»
Dann verriet Marquez noch: «Wir sind dabei – auch der Start war in Summe okay. Auf der Anzeige haben dann aber alle möglichen Lampen bezüglich der Temperatur aufgeleuchtet. Aber das ist eine normale Sache, wenn man mitten im Pulk fährt. Wir müssen morgen am Start gut wegkommen und dann clever sein – ich denke, die Top 5 sind realistisch.»
Da Hoffnungsträger Fermin Aldguer beim Auftakt verletzungsbedingt befehlt und sich Ersatz Michele Pirro um Testaufgaben kümmert, endete Teil 1 des Saisonauftakts für die erfolgreichste Kundenmannschaft 2025 als Nullnummer.
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