Viel Action in Oschersleben

Von Helmut Ohner
Endurance-WM
Yamaha Austria: Favorit für 12. German Speedweek

Yamaha Austria: Favorit für 12. German Speedweek

Drei Teams aus deutschsprachigen Ländern haben Chancen auf Podestplatz beim zweiten Lauf zur Endurance-WM

Bereits zum zwölften Mal geht zu Pfingsten (28. – 31. Mai) in der Motorsport Arena in Oschersleben die German Speedweek über die Bühne. Der Lauf zur Endurance-Weltmeisterschaft wird dabei zweifellos der Höhepunkt des Rennwochenendes sein.

Mit Yamaha Austria, Bolliger Switzerland und RMT21 Germany dürfen sich gleich drei Mannschaften aus deutschsprachigen Ländern berechtigte Hoffnungen auf einen Spitzenplatz machen. Mit etwas Glück könnte am Ende des WM-Rennens sogar eines dieser Teams ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen. Dieser Umstand sollte der Veranstaltung für die Fans die richtige Würze geben.

Das Yamaha Austria Racing Team mit Igor Jerman, Steve Martin und Gwen Giabbani, Sieger des Saisonauftaktes in Le Mans, kommen als Führende der Langstrecken-Weltmeisterschaft nach Oschersleben. Teamchef Mandy Kainz traut seinem Fahrer-Trio erneut ein Top-3-Ergebnis zu: «Letztes Jahr waren wir hier bereits Zweiter, weshalb sollten wir heuer nicht wieder an der Spitze mitkämpfen können?»


Mit einer neuen Besetzung wird das Bolliger Team Switzerland den Rest der Saison bestreiten. «Patric Muff hat ein Angebot von Suzuki Alber-Bischoff für die IDM bekommen. Damit ist ein lange gehegter Wunsch von ihm in Erfüllung gegangen, da will ich ihm nicht im Wege stehen. Eric Mizera wurde neben Horst Saiger und Rico Penzkofer als dritter Fahrer verpflichtet», erklärt Teamchef Hanspeter Bolliger.

Der Sieg ist für RMT21 Racing Germany wohl ausser Reichweite, eine Stockerl-Platzierung erscheint aber durchaus im Bereich des Möglichen. Schon beim letztjährigen Saisonfinale in Doha lag die Mannschaft aus Niederbrechen bis kurz vor Schluss auf Rang drei bevor ein überhitzter Motor zwei Plätze kostete. Beim Achtstundenrennen werden sich neben Stammfahrer Matti Seidel auch der Belgier Oliver Depoorter und der Österreicher Christian Zaiser, der das Team schon in Le Mans verstärkt hatte, in den Sattel der Honda schwingen.

Traditionellerweise werden auch wieder Motorräder am Start stehen, die man sonst im Langstreckensport nicht zu Gesicht bekommt. So finden sich eine KTM RC8 ebenso in der Nennliste wie zwei Buell 1125R, eine BMW K1200S und eine Triumph 675 Daytona.

Aber nicht nur Fans des Langstreckenrennsports werden auf ihre Kosten kommen, sondern auch Liebhaber alter Rennfahrzeuge. Neben Rennen zum Sidecar Classic Cup wird es auch eine Parade mit seltenen Rennfahrzeugen aus dem Yamaha Classic Racing Team geben.

Wie immer hat sich der Veranstalter um faire Ticketpreise bemüht. So kostet der Eintritt für Samstag bzw. Sonntag jeweils 28 Euro, das Wochenendticket beläuft sich auf 35 Euro und das Exklusiv-Ticket für die gesamte Speedweek schlägt sich mit 45 Euro zu Buche. Kinder bis 12 Jahren haben in Begleitung eines Erziehungsberechtigten freien Eintritt.

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