Romaniacs, 1. Tag: «Kriegszone» war nicht so schlimm

Von Carsten Steffen
Enduro
Graham Jarvis

Graham Jarvis

Der 44-jährige Graham Jarvis aus Großbritannien (Husqvarna) gewann den ersten Offroad-Tag «War Zone» der Red Bull Romaniacs. Wade Young (Sherco) und Manuel Lettenbichler (KTM) belegten die Plätze 2 und 3.

Tag 1 wurde von Pol Tarrés (Husqvarna) eröffnet. Die Gold-Class-Strecke war mit 102 km kürzer, aber vergleichsweise intensiv gestaltet. Die meisten Profis gaben jedoch am Ende des Tages zu, dass sie allmählich verstehen, warum der Slogan der Red Bull Romaniacs 2019 Edition «Sweet 16» lautet: Anspruchsvoll, aber fahrbar und im Vergleich zu den letzten beiden Ausgaben etwas weniger fordernd.

Die Bedingungen waren sehr trocken. Lettenbichler, Jarvis und Young fuhren vom Start weg ein hohes Tempo. Denn nach den Resultaten des Prolog-Zeitfahrens im Zentrum von Sibiu starteten sie 9, 10 und 11 Minuten nach Tarrés. Jarvis fuhr von Anfang an seinen eigenen Rhythmus und überholte einen Fahrer nach dem anderen. Er vermied Fehler, achtete auf die Navigation, hielt sein Tempo konstant hoch und war am Ende des Tages mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.

Graham Jarvis (1.): «Gegenüber dem Offroad-Tag 1 im Jahr 2018 war es ein leichter Tag, über den ich mich sehr gefreut habe. Ich habe auf den schwierigen Abschnitten gefühlt nicht übermäßig viel Zeit gewonnen, bin aber während des gesamten Rennens ein ordentliches Tempo gefahren. Größere Fehler konnte ich vermeiden und habe die anderen Jungs frühzeitig überholen können, sodass ich am Ende dann doch ein bisschen Zeit gewann.»

Wade Young (2.): «Ich hatte einen schlechten Start und habe mir den Fuß verletzt. Ich weiß noch nicht, wie schlimm es tatsächlich ist, aber es hat den größten Teil des Tages ziemlich wehgetan. Trotzdem bin ich gegen Ende besser gefahren und mit meinem zweiten Platz sehr zufrieden.»

Manuel Lettenbichler (3.): «Der Tag war nicht so schlecht, ich habe alles gegeben und einen guten Start hingelegt. Auf der ersten Steigung war ich ziemlich schnell unterwegs und konnte einige Fahrer überholen, die wie Billy Bolt vor mir gestartet waren. Für die meiste Zeit des Tages fuhren wir in kleinen Gruppen zusammen und es fühlte sich fast wie ein Motocross-Rennen an. Sicher, einige Anstiege waren etwas anstrengender, aber nicht wirklich schwer. Ich hatte erwartet, dass der Tag viel schwieriger werden würde. Kurz vor dem Ziel habe ich einen kleinen Fehler gemacht, ging über den Lenker, musste eine kleine Reparaturpause einlegen und danach etwas mehr Gas geben.»

Ergebnisse Tag 1:

1. Graham Jarvis (GB), Husqvarna, 4 h 27 min 16 sec
2. Wade Young (ZA), Sherco, +1,12 min
3. Manuel Lettenbichler (D), KTM, +2,03
4. Mario Roman (E), Sherco, +2,56
5. Alfredo Gomez Cantero (E), Husqvarna, +3,55
6. David Cyprian (CZ), KTM, +19,44
7. Jonny Walker (GB), KTM, +19,56
8. Taddy Blazusiak (PL), KTM, +23,16
9. Pol Tarrés (E), Husqvarna, +26,21
10. Dieter Rudolf (A), KTM, +40,46

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