Trauer um Sandor Sasvari (65) – Enduro-Ikone ist tot

Von Kay Hettich
Enduro
Sandor Sasvari hinterlässt eine große Lücke

Sandor Sasvari hinterlässt eine große Lücke

Traurige Nachrichten erreichen uns aus Ungarn. Sandor Sasvari erlag den Folgen einen Fahrradunfalls. Seitens FIM Europe spricht man von einem großen Verlust für den Enduro-Sport.

Über einen Monat kämpfte Sandor Sasvari um sein Leben, am Dienstag, 2. Juni 2020, verlor er den Kampf. Der beliebte Ungar war Ende April nach einem Fahrradunfall mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, kam aber trotz intensiver Behandlung nicht wieder zu Bewusstsein.

Der 65-Jährige war eine Schlüsselfigur für den Enduro-Sport in Ungarn. Nicht nur als aktiver Fahrer, sondern auch als Organisator und Clubmanager. Auch war Sandor maßgeblich an der Wiedergeburt der Enduro-Europameisterschaft beteiligt.

Der Ungar war rastlos: Als Mitglied der Enduro- und Rally- Kommission bei der FIM Europe war er auch in verschiedenen Funktionen beim ungarischen Verband (MAMS) und der Alpe Adria aktiv. Dazu hatte er als einziger Ungar eine Superlizenz inne und war als Rennleiter tätig. In Anerkennung seiner Verdienste wurde er 2020 vom MAMS für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

«Saso war ein Meilenstein für den ungarischen Enduro-Sport», sagte Marco Bolzonello, Vorsitzender der Enduro und Rallye-Kommission. «Er war hartnäckig und ein harter Arbeiter. Manchmal war es schwierig, mit ihm umzugehen, insbesondere wenn es um Regeln ging. Die Enduro-Welt betrauert den Verlust eines großartigen Freundes.»

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